Kavlak ist für Besiktas Istanbul unverkäuflich

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Veli Kavlak ist wieder auf dem Damm.

Vor wenigen Tagen unterzog sich der Besiktas-Legionär beim Münchner Spezialisten Andreas Imhoff einer Operation an der rechten Schulter.

Der Anriss der Bizepssehne zog eine Zwangspause mit sich, die eine Teilnahme am ÖFB-Teamcamp in Seefeld verhinderte.

Mittlerweile postet der 25-Jährige schon wieder Fotos mit Freunden und Verwandten in Istanbul. Dort wird er voraussichtlich auch das kommende Jahr verbringen.

Konkrete Angebote aus Serie A und Deutschland

Bei den „Schwarzen Adlern“ besitzt Kavlak noch einen Vertrag bis 2015, doch der Lockruf internationaler Topklubs war nicht zu überhören.

Schon in den letzten Monaten wurden Gerüchte laut, dass neben Galatasaray Istanbul auch Teams aus anderen Ligen wie Dynamo Kiew, VfB Stuttgart und Schalke 04 auf den Mittelfeldspieler aufmerksam geworden seien sollen.

Die Interessensbekundungen wurden immer lauter, wie Berater Max Hagmayr, ohne Vereinsnamen zu nennen, gegenüber LAOLA1 bestätigt:

„Es hat jetzt aus der Serie A und aus der deutschen Bundesliga konkrete Anfragen gegeben.“

Besiktas lehnt jede Anfrage ab

Nach drei Jahren bei Besiktas, in denen sich Kavlak einen Namen machte und zum unumstrittenen Stammspieler avancierte, wäre der nächste Schritt durchaus denkbar gewesen.

Nicht jedoch, wenn es nach dem Arbeitgeber geht. Denn dieser lehnt einen Abgang des Schützlings kategorisch ab.

„Ich habe jetzt auch mit Besiktas gesprochen, aber sie haben jede Anfrage abgelehnt. Sie sagen immer: Er ist unverkäuflich“, erklärt Hagmayr.

Keine gute Gesprächsbasis, um das Beste für seinen Klienten herauszuholen. Die Entscheidung pro Kalavk scheint definitiv zu sein.

Letztes Wort bereits gesprochen?

Aufgrund des bestehenden Vertragsverhältnisses scheint in dieser Causa das letzte Wort gesprochen.

„Ob es da noch Spielraum gibt, kann ich nicht sagen, das weiß ich nicht. Stand jetzt ist es so, wie es ist. Und zwar, dass sie nicht einmal bereit sind, einen Transfer anzudenken.“

Große Probleme dürfte der Spieler selbst damit nicht haben, schließlich fühlt sich dieser am Bosporus durchaus wohl.

Unter dem ehemaligen kroatischen Teamchef Slaven Bilic genießt er großes Vertrauen und ist auch für die kommende Spielzeit eingeplant.

Dennoch wären Angebote aus Deutschland oder Italien mit Sicherheit verlockend gewesen. Unverkäuflich ist aber nun mal unverkäuflich.


Alexander Karper

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