"Es wäre ein Traum"

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"Es wäre ein Traum und eine Ehre für mich"

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Die Anzeichen verdichten sich mehr und mehr.

Ein Wechsel von Aleksandar Dragovic vom FC Basel zu Inter Mailand wird täglich und stündlich wahrscheinlicher. Das Interesse des italienischen Top-Klubs am österreichischen Teamspieler gibt es schon lange. Zuletzt bestätigte dies auch der Schweizer Meister, nun gibt es Verhandlungen.

„Ein Buch zum Italienischlernen habe ich aber noch nicht gekauft“, lacht der Innenverteidiger im Gespräch mit LAOLA1. Wie es aussieht, wird der 22-Jährige das aber bald tun müssen.

Schweizer Verantwortliche sollen sich laut diversen Berichten dieses Wochenende in der Modestadt aufhalten, um mit Inter über einen Wechsel zu verhandeln. „Dass sie in Mailand sind, davon weiß ich nichts. Ich weiß nur, dass ich jetzt noch beim FC Basel unter Vertrag stehe. Ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass Basel und Inter verhandeln. Von einer Einigung kann aber nicht gesprochen werden“, so „Drago“, der diesbezüglich von seinem Manager am Laufenden gehalten wird.

„Ein großer Name mit großer Geschichte“

Auch das Gerücht, wonach der 21-fache ÖFB-Teamspieler bereits mit dem 18-fachen italienischen Meister einig sei, weist er zurück und skizziert den bisherigen Weg: „Mein Berater hat vor zwei, drei Wochen das Inter-Interesse angedeutet. Damals habe ich mir nicht viel gedacht. Inter ist natürlich ein großer Name mit großer Geschichte. Sie haben 2010 noch die Champions League gewonnen.“

Dragovic spielt seit 2011 für Basel und wurde drei Mal Meister

Wenn solch ein Verein mehr als nur anklopft, kann das aber auch Dragovic, der einen Wechsel in diesem Sommer schon länger angestrebt hat, nicht ganz ausblenden.

„Sicherlich beschäftigt man sich damit. Es wäre eine Ehre für mich, dort mittrainieren zu dürfen, falls es klappen sollte.“

Das hängt vor allem vom FC Basel ab, denn beim Europa-League-Halbfinalisten hat der Wiener noch einen Vertrag bis 2015. Acht Millionen Euro sollen als Ablöse für den Wunschspieler von Inter-Präsident Massimo Moratti im Raum stehen. Damit wäre Dragovic dahingehend der teuerste Österreicher der Geschichte.

Noch andere Angebote

Auch wenn der Ex-Austrianer, der im Winter 2011 wechselte (die Wiener sind an einem Weiterverkauf beteiligt) und mit dem FCB drei Mal in Folge Meister und einmal Cupsieger wurde, andere Angebote hat („Es gibt noch zwei andere Vereine“): Bei einer Einigung der Vereine wäre alles klar für einen Wechsel nach Italien.

Und dann wäre ein großer Traum Realität.

 

Bernhard Kastler

Vergangene Saison lief es allerings bei den Nerazzuri ganz und gar nicht nach Wunsch, letzten Endes blieb nur der enttäuschende Rang neun. Kommende Spielzeit wird der Klub, der mit Ex-Napoli-Coach Walter Mazzari einen neuen Trainer und mit Lukas Spendlhofer aktuell einen ÖFB-U21-Nationalspieler unter Vertrag hat, im Europacup zuschauen.

„Inter wird sicherlich versuchen, es nächstes Jahr besser zu machen und dorthin zu gelangen, wo sie hingehören“, hätte Dragovic kein Problem, ein Jahr nicht international zu spielen. Denn es ist Inter.

"Traum eines jeden Fußballers"

„Das ist ein Traum eines jeden Fußballers, dort zu landen und es wäre somit auch ein Traum für mich. Aber das glaube ich erst, wenn alles unter Dach und Fach ist. Ich selbst habe mich zuletzt darauf konzentriert, für die neue Saison fit zu werden. Denn geplant ist, dass ich am Montag nach Basel fliege. Das ist der Stand der Dinge.“

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