Hütter soll neuer Trainer der Young Boys Bern werden

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Beim Schweizer Traditionsverein würde er das Erbe des Anfang August abgelösten Uli Forte antreten.

Bei der 2:3-Pleite am Sonntag gegen Grasshoppers saß Hütter auf der Tribüne des Letzigrunds in Zürich.

Verhandlungen in Zürich

Danach sollen Verhandlungen mit Besitzer Andy Rhis, Präsident Werner Müller und Sportchef Fredy Bickel stattgefunden haben. Auch Chefscout Stephane Chapuisat soll dem Meeting, das im Media-Campus neben dem Stadion stattgefunden haben soll, beigewohnt haben.

Mit einer Entscheidung ist im Laufe der Woche zu rechnen. Wie die Young Boys verlautbaren, findet am Mittwoch die ordentliche Sitzung des Verwaltungsrates statt. „Bis Ende der Woche wird der Name kommuniziert“, heißt es in einer Mitteilung. Bis dahin wolle man keine offizielle Stellungname zu dieser Causa abgeben.

Fehlstart der Young Boys

Der Schweizer Vizemeister hat gemessen an den eigenen Ansprüchen einen kapitalen Fehlstart in die aktuelle Spielzeit hingelegt. Nach zwei Siegen, drei Remis und zwei Niederlagen rangiert man nach sieben Runden nur auf dem fünften Tabellenplatz.

Mit zwölf Zählern Rückstand auf den FC Basel – der Arbeitgeber von Marc Janko hat in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben – kann man in Bern die Titelambitionen wohl schon ad acta legen.

Auch europäisch lief es alles andere als Wunsch. Nachdem man in der Champions-League-Qualifikation gegen den AS Monaco chancenlos war (Gesamtscore 1:7), schied man in der Europa-League-Qualifikation gegen Qarabag Agdam aus Aserbaidschan sang- und klanglos mit dem Gesamtscore von 0:4 aus.

Lange Trainersuche

25 Tage nach der Entlassung Fortes steht man immer noch ohne Nachfolger da. Zu den Kandidaten zählten auch Mirko Slomka und Murat Yakin, die sich jedoch laut Medienberichten als zu teuer erwiesen haben. Auch mit Giorgio Contini (Vaduz) und Carlos Bernegger, der bis zum letzten Herbst den FC Luzern betreute, soll man sich befasst haben.

In der Pole-Position dürfte nun jedoch Hütter stehen, der nach dem Double in der abgelaufenen Saison seinen Abschied aus Salzburg verkündet hatte, da er sich nicht als Ausbildungstrainer sieht.

Klappt es mit der Zusammenarbeit mit Bern, wäre es das erste Auslands-Engagement des 45-Jährigen.

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