Primeira Liga wird auf 18 Vereine aufgestockt

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Die höchste Fußball-Liga in Portugal soll in der kommenden Saison um zwei auf 18 Teams vergrößert werden.

Das beschloss die Profiliga (LPFP) auf einer Vollversammlung am späten Donnerstagabend in Lissabon.

Der Reformvorschlag muss noch vom Nationalverband (FPF) abgesegnet werden. Der FPF will sich erst Mitte des Monats nach Ende der portugiesischen Meisterschaft äußern, unterzeichnete aber nach Medienberichten schon Ende April ein Reform-Abkommen mit der LPFP.

Relegationsrunde statt Abstieg

Die für diese Saison geplanten Abstiege zweier Vereine aus der ersten Liga sollen nicht annulliert werden.

Die direkten Abstiege sollen nach dem mit 35:11 Stimmen angenommenen Beschluss aber durch eine Relegationsrunde ersetzt werden, in der der Letzte und der Vorletzte der ersten Liga im Hin- und Rückspiel jeweils auf den Dritten und den Vierten der zweiten Liga treffen sollen.

Kritik wird laut

Mehrere Vereine wollen allerdings die Entscheidung anfechten. "Der Beschluss ist illegal und wir werden dagegen vorgehen.

Unsere Statuten fordern bei Änderungen der Regeln in einer laufenden Saison Einstimmigkeit", erklärte der Präsident von Erstligist Nacional da Madeira, Rui Alves.

Gegen die Aufstockung für kommende Saison sprachen sich unter anderem auch die Spitzenclubs FC Porto, der mit Marc Janko zwei Runden vor Schluss bereits als Meister feststeht, und Sporting Lissabon aus.

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