"Becks" is back

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"Möchte dem Team und der Liga helfen"

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Déjà-vu! Nachdem Paris St. Germain im Sommer mit Zlatan Ibrahimovic den Transfer-Coup schlechthin lieferte, lassen sich die Franzosen auch in der Winterübertrittszeit nicht lumpen und nehmen David Beckham unter Vertrag.

Der 37-jährige Engländer unterschreibt an der Seine einen Vertrag über fünf Monate und hat dafür zahlreiche andere Angebote ausgeschlagen.

Rückkehr nach England war kein Thema

Bereits im Sommer bestand Kontakt zwischen PSG und Beckham. "Damals bin ich aber zu dem Schluss gekommen, dass es noch nicht an der Zeit war. Ich hatte das Gefühl, mit LA Galaxy noch etwas erreichen zu müssen", erklärt der ehemalige englische Team-Kapitän.

Seit er nach dem Triumph in der Major League Soccer mit LA den Vereinigten Staaten adieu sagte, flatterten die Offerten reihenweise bei "Becks" ein: "Ich habe mehr Angebote bekommen als jemals zuvor - und das, obwohl ich jetzt 37 bin."

Auch in seiner Heimat taten sich Optionen auf, eine Rückkehr nach England war für Beckham aber kein Thema: "Ich hatte großen Erfolg mit Manchester United. Ich habe immer gesagt, dass ich für keinen anderen englischen Verein spielen werde."

Beckham will Aufbauarbeit leisten

Für PSG sprach zum einen Carlo Ancellotti. Mit dem italienischen Startrainer arbeitete "Becks" bereits beim AC Milan zusammen. "Er ist einer der besten Trainer, unter denen ich je gespielt habe", streut der Freistoßspezialist seinem künftigen Vorgesetzten Rosen.

Auch für Paris hat Beckham schmeichelnde Worte parat: "Es ist eine wunderbare Stadt." Gattin Victoria und seine Kinder werden allerdings nicht in die Modemetropole übersiedeln.

Beckam möchte in Frankreich Aufbauarbeit leisten. "PSG ist ein toller Klub, der in den nächsten 10, 15, 20 Jahren große Erfolge feiern wird. Ich fühle mich geehrt und hoffe, dass ich dem Team und der französichen Liga helfen kann, sich weiterzuentwickeln."

Verzicht auf Gehalt

Körperlich fühlt sich der Superstar in guter Verfassung. "Ich kann immer noch spielen wie früher und von meiner Schnelligkeit habe ich nichts verloren, ich war ja niemals schnell."

Auf sein Gehalt für die kommenen fünf Monate verzichtet der Engländer. Stattdessen soll das Geld für bedürftige französische Kinder gespendet werden.

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