Mazzarri nach Napoli-Abschied vor Wechsel zu Inter

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Nach dem Saisonende in der Serie A beginnt im italienischen Fußball die Trainer-Rotation.
 
Wie die "Gazzetta dello Sport" am Mittwoch berichtete, soll Walter Mazzarri neuer Trainer bei Inter Mailand werden.
 
Die Vertragsunterzeichnung stünde unmittelbar bevor.
 
Der 51-Jährige erhalte einen Zweijahresvertrag mit einem Nettojahresgehalt von 3,5 Millionen Euro.
 
Inter heuer nur auf Platz neun
 
Mazzarri hatte am Wochenende auf eigenen Wunsch den SSC Napoli verlassen, den er zur Vize-Meisterschaft und damit in die Champions League geführt hatte. Bei Inter würde er Andrea Stramaccioni ablösen.
 
Der 37-Jährige landete mit seinem Team enttäuschend auf Platz neun. Seit Jose Mourinhos Abschied 2010 wäre es bei Inter bereits der fünfte Trainerabgang.
 
Auch bei Milan bahnt sich Wechsel an
 
Auch beim AC Milan bahnt sich ein Trainerwechsel an, denn Massimiliano Allegri steht ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags unmittelbar vor der Entlassung.
 
Als Nachfolger wird beim Dritten der Serie A Clarence Seedorf gehandelt. Der langjährige Milan-Star steht derzeit in Diensten des brasilianischen Clubs Botafogo FR.
 
Allegri wird mit AS Roma in Verbindung gebracht. Zeitungsberichten zufolge bieten ihm die Römer einen Dreijahresvertrag und 2,5 Millionen Euro netto pro Jahr.
 
Juventus Turin beim Papst
 
Indes wurde eine Delegation des italienischen Meisters Juventus Turin bei einer Privataudienz im Vatikan von Papst Franziskus empfangen. Trainer Antonio Conte, Kapitän Gianluigi Buffon, Präsident Andrea Agnelli und andere Vereinsvertreter sprachen schon am Montagabend mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche.
 
"Ich empfinde einen großen Stolz", sagte Agnelli. Conte zeigte sich erstaunt über die bescheidene Art des Oberhaupts der katholischen Kirche.
 
Die Delegation überreichte Franziskus ein Trikot von Torhüter Buffon mit Unterschriften der gesamten Mannschaft und eine Kopie des Meisterpokals, den Juventus vor wenigen Wochen zum zweiten Mal in Serie gewonnen hatte.
 
Der Papst gilt als großer Fußballfan, sein Lieblingsverein ist San Lorenzo in Argentinien. Bei der Audienz äußerte er jedoch auch seine Sympathie für Juve.
 
"Es war eine großartige Möglichkeit, und ich muss sagen, dass ich nicht erwartet hätte, dass es so viele Juventus-Fans im Vatikan gibt", sagte Buffon.

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