Ein wildes Kommen und Gehen in der Serie A

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Das Trainerkarussell der Serie A rotiert wie wild. Inter Mailand hat sich übereinstimmenden Medienberichten zufolge von Trainer Andrea Stramaccioni getrennt.

Dem Coach sei die Entscheidung bereits mitgeteilt worden, wie unter anderem die Nachrichtenagentur ANSA und die "Gazzetta dello Sport" am Freitag berichteten.

Der Rauswurf des Trainers, der mit dem Champions-League-Sieger von 2010 in diesem Jahr die internationalen Startplätze als Neunter kläglich verpasste, hatte sich schon seit Wochen abgezeichnet.

Grauenhafte Statistiken, Mazzarri steht bereit

Die "Nerazzurri" kassierten in dieser Spielzeit 16 Liga-Niederlagen und egalisierten damit einen fast siebzig Jahre alten Klub-"Rekord". Auch 57 Gegentore, was gleichbedeutend mit der zweitschlechtesten Defensive der Serie A ist, sind kein Ruhmesblatt.

Stramaccioni hatte den Arbeitgeber von ÖFB-U21-Abwehrspieler Lukas Spendlhofer im März 2012 übernommen und noch einen Vertrag bis 2015. Am Freitag-Abend wurde noch die Verpflichtung von Walter Mazzarri als neuen Coach bekannt gegeben. Der bisherige Napoli-Trainer unterschrieb einen Zweijahresvertrag.

Mazzarri führte Napoli am vergangenen Wochenende zu Rang zwei und damit fix in die Champions League.

Benitez wohl zu Napoli

Aber auch Napoli scheint einen Nachfolger bereits gefunden zu haben. So verkündete Aurelio De Laurentiis, exzentrischer Präsident der Süditaliener, dass mit Rafael Benitez alles perfekt sei.

"Ich habe mir selbst ein Geschenk gemacht und Benitez verpflichtet. In den nächsten Tagen mache ich es offiziell", so der seit heute 64-Jährige.

Der Napoli-Boss weiter: "Er erhält einen Zweijahres-Vertrag, nicht länger. Wir müssen uns erst kennenlernen."

Benitez führte in der abgelaufenen Saison den FC Chelsea als Interims-Trainer zu Rang drei in der Premier League und zum Gewinn der Europa League.

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