Wenger will ausmisten

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Am Donnerstag hat es gekracht.

Arsene Wenger soll bei der Mannschaftsbesprechung so richtig der Kragen geplatzt sein. Das berichten mehrere englische Medien übereinstimmend.

Nach dem 0:4-Debakel beim AC Milan hängt bei Arsenal der Haussegen gehörig schief.

Nur noch eine Titelchance

In der Champions League de facto ausgeschieden, in der Premier League 17 Punkte Rückstand auf Leader Manchester City, im Liga-Pokal weg vom Fenster. Der FA-Cup ist die letzte Titel-Hoffnung der „Gunners“.

Auch in dieser Saison bleiben die Londoner also wieder hinter den Erwartungen zurück. Das hat offenbar Konsequenzen.

Walcotts Zukunft fraglich

Denn Wenger denkt nun darüber nach, seinen Kader im Sommer ordentlich auszumisten, sich von einigen namhaften Akteuren zu trennen.

So soll etwa das Vertrauen des Trainers in Theo Walcott erschüttert sein. „Er ist seit Jahren auf demselben Level“, kann etwa Ex-Profi Emmanuel Petit keine Weiterentwicklung erkennen.

Mit Alex Oxlade-Chamberlain hat Arsenal zudem einen sehr ähnlichen, jüngeren Spielertyp.

Weitere Kandidaten

Doch damit nicht genug. Auch Andrey Arshavin, Marouane Chamackh, Sebatien Squillaci, Carlos Vela und Park Ju-young gelten als Wackelkandidaten.

Auch die fast schon fix scheinende Vertragsverlängerung von Tomas Rosicky könnte doch nicht zustande kommen.

Darüberhinaus wird ein Abgang von Robin van Persie immer wahrscheinlicher. Der Niederländer ist heiß begehrt und will irgendwann ernsthaft um Titel mitspielen.

Verlieren verboten

Klar ist, dass in den kommenden Wochen einige Kicker um ihre Zukunft an der Themse spielen. Bereits am Samstag steht eine ganz wichtige Partie auf dem Programm.

Im Achtelfinale des FA-Cups treffen die Nordlondoner auswärts auf Sunderland. Wenn sich Arsenal einen erneuten Ausrutscher leistet, ist auch die letzte Titelchance dahin. Und die Krise perfekt.

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