Der General fordert bessere Spieler

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Manchester United hat den Start in der englischen Fußball-Premier-League unter Coach Louis van Gaal verpatzt.

In Old Trafford gab es ein 1:2 gegen Swansea.

"Schlimmer hätte es nicht kommen können", gab der Hoffnungsträger der Anhänger von Manchester United zu: "Wir haben in der Vorbereitung sehr viel Selbstvertrauen aufgebaut."

Dies sei nun mit einem Schlag zerstört, meinte van Gaal.

"Neuer Trainer, alte Geschichte"

"Neuer Trainer, aber die gleiche alte Geschichte", schrieb die "Times" nach der überraschenden 1:2-Heimpleite des englischen Fußball-Rekordmeisters gegen Außenseiter Swansea City im heimischen Old Trafford.

Nach der verkorksten vergangenen Spielzeit unter Coach David Moyes mit sieben Heimniederlagen hatten die Fans der "Red Devils" unter dem als Retter verpflichteten Niederländer mit allem gerechnet, nicht aber mit der ersten Schlappe der Club-Geschichte in der Premier League gegen Swansea.

Das Hauptaugenmerk des 63-jährigen Trainers richtet sich nach dem ersten Rückschlag nun auf den Transfermarkt.

Zwar fehlten gegen die Waliser gleich neun Spieler, darunter Torjäger Robin van Persie, Jonny Evans und Zugang Luke Shaw, dennoch gab van Gaal nach der Pleite unumwunden zu, dass er für sein Projekt bei United bessere Spieler brauche.

Vidal oder di Maria ante portas?

"Wir brauchen neue Gesichter. Ich dachte das schon vor dem Spiel. Ich weiß genau, auf welchen Positionen wir uns verstärken müssen, aber das werde ich hier nicht diskutieren", sagte van Gaal.

Auf seiner Wunschliste sollen Arturo Vidal (Juventus Turin), Angel di Maria (Real Madrid) und Verteidiger Marcos Rojo (Sporting Lissabon) stehen.

Vor allem in der Defensive hat United nach den Abgängen der routinierten Abwehrspieler Rio Ferdinand, Patrice Evra und Nemanja Vidic Nachholbedarf.

Das machte sich bei den Gegentoren durch Sung-yueng Ki (28.) und Gylfi Sigurdsson (72.) bemerkbar. Für United traf Kapitän Wayne Rooney zum zwischenzeitlichen Ausgleich (53.).

"Van Gaal ist kein Alchimist"

"Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich hier eine große Aufgabe vor mir habe", erinnerte van Gaal daran, dass er den Club nicht im Handumdrehen revolutionieren und zu alter Stärke zurückführen kann.

"Überall wo ich war, hatte ich in den ersten Monaten Probleme. Danach wissen die Spieler dann, was ich will", so van Gaal.

Die "Times" zeigte Verständnis und ordnete die Auftaktniederlage folgendermaßen ein: "Alles, was sie bewiesen hat, ist, dass es keine einfache Lösung geben wird. Van Gaal ist kein Alchimist. Er kann aus Basismetall kein Gold machen".

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