In der Premier League sollen mehr Engländer spielen

Aufmacherbild
 

In England hat die Diskussion um die geringen Einsatzzeiten heimischer Spieler in der Premier League wieder einmal an Fahrt aufgenommen.

Fünf frühere Teamchef haben sich in einem gemeinsamen Brief an Verbandspräsident Greg Dyke gewandt. Sollte es die dringend notwendige Reform nicht geben, stünden die Chancen Englands, je wieder einen WM-Titel zu erobern, schlecht.

Engländer zuhause in der Minderheit

Lediglich 32 Prozent der Spielzeit in der Premier League geht derzeit an englische Akteure. Vor 20 Jahren seien es noch fast 70 Prozent gewesen.

"Dieser Trend darf nicht weitergehen", meinten die früheren Nationaltrainer Glenn Hoddle, Kevin Keegan, Sven-Göran Eriksson, Graham Taylor und Steve McClaren.

"Es gibt viele Gründe, warum England seit 1966 kein großes Turnier mehr gewonnen hat und jeder von uns trägt einen Teil der Verantwortung."

FA will eingreifen

FA-Präsident Dyke hat bereits einen Vorschlag präsentiert. Der Verbandschef will die Zahl nicht in England ausgebildeter Spieler im 25-Mann-Kader der Premier-League-Klubs in den nächsten vier Jahren von derzeit 17 schrittweise auf 13 reduzieren.

"Wenn wir ein Nationalteam behalten wollen, das sich mit den Besten der Welt messen kann, brauchen wir Veränderung", betonte Dyke. Eine Legionärsbeschränkung im klassischen Sinn widerspricht allerdings EU-Recht.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen