Ferguson tritt nach 26 Jahren als ManUtd-Trainer ab

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Es ist das Ende einer Ära. Sir Alex Ferguson, seit 1986 Trainer von Manchester United, hat seinen Rücktritt mit Saisonende angekündigt.

Das gab der Verein auf seiner Homepage bekannt.

Wechsel in den Vorstand

Der Schotte wird nach Ende seiner Trainerkarriere in den Vorstand von United wechselt und als Botschafter des Klubs auftreten.

Entsprechende Gerüchte machten bereits am Dienstagabend die Runde, wonach der 71-Jährige nach 26 Jahren in den Ruhestand gehen wird.

„The most successful manager in English football history will bow out after the West Bromwich Albion game on 19 May“, heißt es in dem offiziellen Statement.

Zwei Mal Champions League-Sieger

Erst vor eineinhalb Wochen feierte Ferguson mit United den 20. Meistertitel der Vereinsgeschichte, den 13. unter seiner Führung.

Zudem gewann der Schotte mit seinem „Lebensklub“ zwei Mal die Champions League. Herausragend war die Saison 1998/1999, als ManUnited das Triple aus Premier League, FA-Cup und Champions League gewann.

Unvergessen das CL-Finale gegen den FC Bayern mit dem Last-Minute-Sieg durch Tore von Teddy Sheringham und Ole Gunnar Solskjaer in der Nachspielzeit.

49 nationale und internationale Titel

Wenig später danach wurde „Fergie“ von Queen Elizabeth II. zum Ritter geschlagen.

2008 gewann Ferguson die „Königsklasse“ erneut, damals mit Cristiano Ronaldo, der mit einer Rückkehr liebäugeln soll.

Insgesamt gewann der erfolgreiche Manager mit seinen Vereinen 49 nationale und internationale Titel.

"Der richtige Zeitpunkt"

Nach der Fixierung des Meistertitels meinte Ferguson noch, dass „eine Menge Jugend in diesem Team“ sei und es keinen Grund gebe, „nicht weiterzumachen und nächstes Jahr noch besser zu sein“.

In der Mitteilung des Vereins wird der Trainer-Sir, der aber auch mit der ruppigeren Gangart – Stichwort: Schuh-Wurf gegen David Beckham – vertraut war, nun so zitiert: „Es ist der richtige Zeitpunkt. Für mich ist es wichtig, den Verein in bestmöglicher Verfassung zu hinterlassen – und ich denke, das tue ich.“

In den vergangenen Jahren war wegen gesundheitlicher Probleme immer wieder über einen Abschied des 71-Jährigen spekuliert worden.

Moyes erster Nachfolge-Kandidat

Im Sommer muss sich Ferguson einer Hüftoperation unterziehen, danach kehrt er aber zu Manchester United zurück: Als Vorstand der „Red Devils“ und als Botschafter des Vereins.

Die britischen Medien spekulieren bereits über den Nachfolger der Manager-Legende.

Erster Kandidat: Everton-Trainer David Moyes, aber auch Dortmunds Jürgen Klopp wird hoch gehandelt.

 

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