Die Arsenal-Bosse wollen nicht verkaufen

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 Der englische Großklub Arsenal hat am Sonntag ein kolportiertes Übernahmeangebot aus dem Mittleren Osten dementiert.

Ein nicht genanntes Konsortium aus den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar soll ein Offert von insgesamt 1,5 Milliarden Pfund (1,73 Mrd. Euro) für die Londoner vorbereiten, berichteten die britischen Zeitungen "Sunday Telegraph" und "Sun on Sunday" unter Berufung auf anonyme Quellen übereinstimmend.

Derzeit zwei Großaktionäre

Vorerst gehe es um die Mehrheitsanteile des US-Investors Stan Kroenke, der 66,83 Prozent am Londoner Verein hält. Dieser hatte sich seit 2007 schrittweise bei Arsenal eingekauft.

Für sein Investment von kolportierten 430 Millionen Pfund (497,3 Mio. Euro) könnte Kroenke nun das Doppelte erhalten. Mit dem usbekischen Metall-Magnaten Alisher Usmanow, der 29,96 der Clubanteile hält, gibt es einen weiteren ausländischen Großaktionär.

"Stan Kroenke will Arsenal längerfristig erhalten bleiben und hat nicht vor, seine Anteile zu verkaufen", betonte ein Arsenal-Sprecher am Sonntag. "Es gab keinen Kontakt von potenziellen Investoren."

Kein Titel seit 2005

Diese sollen laut "Telegraph" aber um ein Meeting mit Kroenke gebeten haben. Das 1,5-Milliarden-Pfund-Angebot wäre laut der Zeitung die größte je für einen Fußball-Club abgegebene Offerte.

Arsenal hat seit 2005 keinen Titel mehr geholt und könnte mit dem Geld aus der Golf-Region wieder internatonal konkurrenzfähig werden. Derzeit liegen die "Gunners" auf dem fünften Tabellenrang.

Erstmals unter dem seit 1996 amtierenden Langzeittrainer Arsene Wenger droht der Verlust eines Champions-League-Startplatzes. Am Sonntagnachmittag stand das dafür richtungsweisende Derby beim viertplatzierten Erzrivalen Tottenham auf dem Programm.

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