Chesterfield droht Ausschluss wegen Margreitter

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Die FA-Cup-Partie von Chesterfield FC am vergangenen Samstag bei Milton Keynes Dons hat ein Nachspiel, in dem Georg Margreitter die Hauptrolle obliegt.

Der 1:0-Auswärtssieg des Drittligisten könnte hinfällig werden, weil der ÖFB-Kicker unberechtigterweise eingesetzt wurde. Die Football Association will Chesterfield deswegen vom FA Cup ausschließen.

Streit um Spielberechtigung

Margreitter steht eigentlich noch bei den Wolverhampton Wanderers unter Vertrag, ist aktuell aber an Chesterfield ausgeliehen. Eine entsprechende Genehmigung, um im FA Cup aufzulaufen fehlt.

"Die FA hat Chesterfield bestraft, weil sie die Regeln des FA Cups gebrochen haben, indem sie einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt haben", lässt der Verband in einem Statement wissen.

Chesterfield-Geschäftsführer Chris Turner ist geschockt und beteuert: "Wir hatten eine mündliche Vereinbarung, dass Georg spielen darf. Leider haben wir nicht sichergestellt, dass diese auch schriftlich festgehalten wurde."

Ähnliche Fälle in der Vergangenheit

"Wir sichern der FA natürlich unsere volle Kooperation zu", fügt Turner hinzu. Bis Donnerstagabend haben die "Spireites" Zeit, Einspruch einzulegen.

Ähnliche Probleme hatten auch die Klubs Bury und Droylsden in den Jahren 2006 bzw. 2008. Beide wurden damals aus dem FA Cup ausgeschlossen.

Hoffnung gibt nur der Fall von Bradford City, das vor zwei Jahren Newcastle-Leihgabe Curtis Good eingesetzt hatte und daraufhin verbannt wurde. Diese Entscheidung wurde damals zurückgenommen.

Mögliche Gegner stünden bereits fest

Sollte der Ausschluss zurückgenommen werden, bekäme es Chesterfield in der dritten Runde mit Worcester City oder Scunthorpe zu tun. Die beiden Teams bestreiten nach einem 1:1 am 17. Dezember ein Re-Match.

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