Liverpool gewinnt Liga-Cup im Elferschießen

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Liverpool hat zum achten Mal den englischen Ligacup gewonnen. Die "Reds" setzten sich am Sonntag in einem Finalkrimi gegen den walisischen Zweitligisten Cardiff City mit 3:2 im Elfmeterschießen durch.

Nach der regulären Spielzeit war es 1:1, nach der Verlängerung 2:2 gestanden. Für Liverpool ist es der erste Titelgewinn seit dem Triumph im FA-Cup 2006, als Belohnung gibt es einen fixen Europa-League-Platz für die kommende Saison.

Meilenstein für Dalglish

"Jetzt genießen wir erst einmal diesen Abend. Aber wir müssen jetzt darauf aufbauen und wollen noch mehr Trophäen", sagte Liverpool-Kapitän Steven Gerrard. In der Meisterschaft liegt der 18-fache Meister mit nur 39 Punkten aus 25 Spielen als Siebenter weit hinter den Erwartungen zurück.

Der Erfolg ist jedenfalls auch ein Meilenstein für "Reds"-Coach Kenny Dalglish, der es damit als erst dritter Trainer nach Alex Ferguson (Manchester United) und Jose Mourinho (Chelsea) geschafft hat, alle wichtigen Titel in England zu gewinnen.

Beide Gerrards verschießen

Joe Mason (18.) brachte den Außenseiter vor 89.044 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion in Front, Martin Skrtel (59.) gelang für Liverpool aber nach dem Seitenwechsel der Ausgleich. In der Verlängerung sah nach einem Treffer von Dirk Kuyt (108.) alles nach einem Favoritensieg aus, ehe Ben Turner (118.) den Club aus Wales noch ins Elfmeterschießen rettete.

Dort behielten Liverpools Kuyt, Stewart Downing und Glen Johnson die Nerven, den letzten Versuch von Cardiff schoss Anthony Gerrard am Tor vorbei. Beim ersten Elfmeter war Steven Gerrard, Anthonys Cousin, an Cardiff-Goalie Heaton gescheitert. Cardiff verabsäumte es damit, als erster walischer Club in der 52-jährigen Geschichte des Bewerbs den Titel zu erobern.

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