BVB zittert sich ins DFB-Pokalfinale

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Meister Borussia Dortmund hat sich mit einem glücklichen 1:0 (0:0) nach Verlängerung beim Zweitliga-Spitzenreiter Greuther Fürth zum fünften Mal ins Finale des deutschen okals gezittert.

Ilkay Gündogan gelang Sekunden vor dem Abpfiff der entscheidende Treffer. Vor 15.500 Zuschauern in der ausverkauften Trolli-Arena war über weite Strecken kein Klassenunterschied zu sehen.

Im Finale am 12. Mai in Berlin treffen die Dortmunder auf den Sieger des zweiten Halbfinales zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayern München (Mittwoch).

Partie geht in Verlängerung

Die Dortmunder hatten sich zuvor das Leben selbst schwer gemacht, weil sie viele gute Torchancen vergeben hatten.

In der Verlängerung war es dann ein echter Pokal-Kampf.

Der Zweitligist, der schon die Bundesligisten Nürnberg und Hoffenheim ausgeschaltet hatte, rannte weiter mit ganz viel Leidenschaft.

Spielerisch lief bei beiden Teams nicht mehr allzu viel zusammen.

Glücklicher Treffer

 Bei Fürth brachte Trainer Mike Büskens in der 118. Minute Ersatztorhüter Jasmin Fejzic für den starken Max Grün und baute auf das Elfmeterschießen. Doch Fejzic wurde zur tragischen Figur, den Gündogans 16-Meterschuss prallte gegen den Pfosten und dann gegen den Rücken des Keepers.

Bei Fürth arbeitet der Tiroler und ehemalige Rapid-Sportdirektor Alfred Hörtnagl als Koordinator zwischen Nachwuchs und Kampfmannschaft.

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