Bayern nach Elferkrimi im Pokal-Finale

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Das Traumfinale im DFB-Cup ist perfekt. Einen Tag nach Meister Borussia Dortmund zog auch Rekordmeister Bayern München ins Endspiel am 12. Mai in Berlin ein.

Die Münchner setzten sich am Mittwochabend im Auswärtsduell mit Borussia Mönchengladbach allerdings erst im Elfmeterschießen mit 4:2 durch. Nach der Verlängerung war es torlos gestanden.

David Alaba, der im Elferschießen gleich den ersten Versuch souverän verwertete, entschied damit das österreichische Aufeinandertreffen mit Gladbachs Martin Stranzl für sich. Der burgenländische Innenverteidiger wurde in der 62. Minute verletzt ausgewechselt.

Intensives Spiel

Vor 54.049 Zuschauern im ausverkauften Borussia Park kam die Tormaschine der Bayern, die mit 20 Treffern in drei Spielen zuletzt Angst und Schrecken in den Strafräumen verbreitet hatte, in einem intensiv geführten Spiel nicht auf Touren.

Der konzentriert und aufmerksam agierenden Elf von Lucien Favre gelang es, vor allem Franck Ribery auf der linken Außenposition weitgehend zu neutralisieren.

Alaba trifft als Erster souverän

So fiel die Entscheidung erst vom Elfmeterpunkt. Da behielten aufseiten der Bayern neben Linksverteidiger Alaba, der souverän und scharf ins Eck schoss, auch Ribery, Lahm und Kroos die Nerven.

Gladbachs Dante, der mit Bayern in Verbindung gebracht wird, schoss über das Tor und Nordtveit fand seinen Meister in Bayern-Goalie Neuer.

Die Bayern stehen damit zum 18. Mal im Finale und revanchierten sich für die beiden in der Liga erlittenen Niederlagen gegen Gladbach.

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