Bayern trotz Ausschluss eine Runde weiter

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Der FC Bayern München hat sich nach Rot für einen unbeherrschten Franck Ribery ins Viertelfinale des DFB-Cups gezittert.

Trotz fast einer Hälfte in Unterzahl setzte sich der Rekordsieger am Dienstag beim FC Augsburg mit 2:0 (1:0) durch und steht zum sechsten Mal in Serie unter den besten acht.

In einem Duell mit reichlich Aufregern erzielte Mario Gomez die Führung (26.), Xherdan Shaqiri erlöste die Münchner (85.). Wegen einer Tätlichkeit musste Ribery, der als bis dahin bester Bayer das 1:0 vorbereitet hatte, zu Beginn der zweiten Hälfte vom Platz (47.).

Manninger feiert Debüt

Goalie Alexander Manninger lieferte bei seinem Debüt für Augsburg einige starke Paraden ab, konnte die Niederlage aber letztlich nicht verhindern und war bei den Gegentoren chancenlos.

Österreichs frischgebackener Fußballer des Jahres David Alaba spielte bei den Siegern als Linksverteidiger durch.

Beide Teams hatten mit dem Schiedsrichtergespann zu hadern. Ein 30-Meter-Knaller von Bayerns Anatoli Timoschtschuk an die Latte prallte hinter der Torlinie auf, Referee Thorsten Kinhöfer und sein Team versagten dem Treffer jedoch die Anerkennung (44.).

Alex Manninger liefert ein starkes Debüt

Ribery sieht Rot

Nach der Pause ging es hitzig weiter, als Ribery sich erst ein Wortgefecht mit Ja-Cheol Koo lieferte, dem Südkoreaner dann ins Gesicht griff und dafür vom Platz musste.

Zudem übersah Kinhöfer ein klares Handspiel von Bayern-Verteidiger Dante im eigenen Strafraum (54.).

Eine blamable 0:2-Niederlage setzte es für Fortuna Düsseldorf beim Drittligisten Kickers Offenbach. Torhüter Robert Almer saß bei den Verlierern auf der Bank.

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