Bremen mit Hängen und Würgen weiter

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Für Österreichs Erstliga-Beiträge im deutschen Fußball-Getriebe ist die erste Runde im nationalen Pokal am Samstag durchaus erfolgreich verlaufen.

Coach Peter Stöger führte den 1. FC Köln bei Viertligisten SV Meppen zu einem 4:0, seinen Landsmann Philipp Hosiner ließ er auf der Bank. Souverän agierte Eintracht Frankfurt beim Fünftligisten Bremer SV, Heinz Lindner hielt sein Tor beim 3:0 sauber.

Torhüter-Kollege Michael Gspurning beobachte den 5:0-Erfolg von Schalke 04 beim Drittligisten MSV Duisburger von der Bank aus.

Grillitsch und "Juno" mit Assists

Über die gesamte Spielzeit über waren hingegen Österreichs Teamspieler Zlatko Junuzovic und Florian Grillitsch für Werder Bremen beim Drittligisten Würzburger Kickers im Einsatz, sie mühten sich zu einem 2:0-Auswärtssieg nach Verlängerung.

Den ersten Treffer bereitete Youngster Grillitsch vor, für den Assist zum Endstand sorgte Junuzovic.

Cup- und Supercup-Sieger VfL Wolfsburg setzte sich beim Drittligisten Stuttgarter Kickers glatt 4:1 durch.

Hoffenheim als einziger Bundesligist draußen

Als erster Erstligist ausgeschieden ist 1899 Hoffenheim, bei Zweitligisten 1860 München setzte es eine 0:2-Niederlage. Bei den Siegern war ÖFB-Teamstürmer Robin Okotie bis zur 82. Minute im Einsatz.

Vom Ausscheiden zweier Zweitligisten waren auch Österreicher betroffen. Der bei Union Berlin durchspielende Christopher Trimmel musste ein 1:2 beim Viertligisten Viktoria Köln akzeptieren, Robert Zulj war beim 0:1 beim Erzgebirge Aue bis zur 65. Minute im Einsatz.

Böse Pokal-Überraschung für den KSC

Am späteren Abend durfte auch der VfB Stuttgart über einen gelungenen Start in den Cup-Bewerb jubeln.

Mit ÖFB-Legionär Florian Klein, der auf der rechten Abwehrseite durchspielte, gewannen die Schwaben im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Alexander Zorniger beim Drittligisten Holstein Kiel 2:1. Nicht dabei war Martin Harnik wegen eines Infekts, Kevin Stöger saß auf der Ersatzbank.

Eine böse Pokal-Überraschung erlebte der Zweitligist Karlsruher SC, der dem fünftklassigen SSV Reutlingen in einem baden-württembergischen Derby 1:3 unterlegen war. In einer turbulenten Partie, in der von einem Klassenunterschied nichts zu merken war, bekam der KSC gleich drei Rote Karten.

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