Favoritensterben im DFB-Pokal

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Favoritensterben im DFB-Pokal, Schalke und Hannover stark

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In der ersten Runde des DFB-Pokals gab es ein beispielloses Favoritensterben.

Nach den Blamagen von Hoffenheim und Greuther Fürth am Freitag erwischte es am Samstag mit Nürnberg, dem HSV, Eintracht Frankfurt und Werder Bremen gleich vier weitere Bundesligisten.

HSV unterliegt Drittligisten

Der Hamburger SV unterlag dem Drittligisten Karlsruher SC auswärts vor 16.138 Zuschauern im Wildparkstadion mit 2:4. Paul Scharner war an der bitteren Pleite nicht direkt beteiligt, er saß 90 Minuten auf der Bank.

Die von Thorsten Fink betreuten Gäste verspielten zweimal eine Führung durch Marcus Berg (24.) und Maximilian Beister (46.).

Koen van der Biezen (31.), Selcuk Alibaz (58.), Martin Stoll (78.) und Elia Soriano (87.) drehten die Partie für den KSC, der damit auch im dritten Pokal-Heimspiel gegen den HSV die Oberhand behielt.

Nürnberg blamiert sich

Der 1. FC Nürnberg verlor in der ersten Runde gegen den Viertligisten Havelse mit 2:3 nach Verlängerung.

Esswein brachte den Favoriten in der 8. Minute in Führung, Beismann glich vier Minuten später aus. Posipals Führungstreffer für Havelse (59.) machte Mak zehn Minuten vor Schluss wett.

Vucinovic erzielte in der 96. Minute schließlich den Siegestreffer für den Regionalligisten.

Schlappe für Werder

Der Österreicher-Klub scheiterte gegen Preußen Münster mit 2:4 nach Verlängerung. Elia (45.) und Füllkrug (67.) trafen für Werder, Taylors Doppelpack (54., 81.) besorgte aber die Verlängerung für den Drittligisten. In der 96. Minute traf Nazarov, Taylor machte den Sack zu (118.).

Zlatko Junuzovic und Sebastian Prödl spielten durch, Marko Arnautovic wurde in der 59. Minute eingewechselt.

Auch Eintracht out

Auch für die Eintracht Frankfurt hat das Abenteuer DFB-Pokal bereits ein Ende.

Erzgebirge Aue schickte die Aufsteiger des letzten Jahres mit einer 3:0-Packung nach Hause. Erwin Hoffer saß dabei nur auf der Bank.

Das Aus kam auch für Ingolstadt gegen Aalen. Ramazan Özcan konnte zwar einen Elfmeter parieren, die 0:3-Niederlage im Zweitliga-Duell aber nicht verhindern. Ümit Korkmaz war bis zur 78. Minute auf dem Platz, Christoph Knasmüllner kam nicht zum Einsatz.

Bittere Niederlage für Hertha

Nach dem Abstieg aus der Bundesliga musste die Berliner Hertha den nächsten Rückschlag einstecken.

In der ersten Pokal-Runde erwies sich der Viertligist Worms als unüberwindbare Hürde. Die krassen Außenseiter gewannen mit 2:1.

Schalke und Hannover stark

Es gab aber auch Favoritensiege am Samstag.

Schalke 04 trat souverän auf und schoss Saarbrücken mit 5:0 ab, Christian Fuchs spielte durch. 1860 München hielt sich gegen Hennef 05 mit 6:0 schadlos, auch Hannover gab sich mit einem 6:1 bei Nöttingen keine Blöße.

Beim Fünftligisten Roßbach feierte der FSV Mainz 05 ein 4:0-Schützenfest. Szalai gelang in der ersten Halbzeit ein Doppelpack (3., 43.). Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Baumgartlinger, Choupo-Moting stellte das Endergebnis her (62.). Andreas Ivanschitz wurde in der 72. Minute ausgewechselt.

Fortuna Düsseldorf (Almer auf der Bank) gewann bei Wacker Burghausen mit 1:0, Kaiserslautern siegte 3:1 in Rostock. Bielefeld gewann das Ostwestfalen-Derby gegen Paderborn mit 3:1.

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