Wolfsburg trennt sich nach Negativserie von Magath

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Felix Magath hat als Trainer, Manager und Geschäftsführer beim VfL Wolfsburg ausgedient.

Der VW-Club trennte sich nach dem Sturz ans Tabellenende der deutschen Bundesliga am Donnerstag vom einstigen Meistermacher.

Am Samstag bei Fortuna Düsseldorf soll Amateure-Coach Lorenz-Günther Köstner das Team betreuen.

Absturz in der Tabelle

Die Ambitionen bei Wolfsburg waren vor der Saison hoch. Nach vielversprechenden Transfers wurde ein Europacup-Platz anvisiert. Von diesem sind die Niedersachsen weit entfernt.

Seit dem 1:0 in Stuttgart in der ersten Runde holte Wolfsburg in sieben Partien nur noch zwei Punkte und rutschte auf den letzten Tabellenplatz ab - die letzten vier Partien gingen mit einem Torverhältnis von 0:10 allesamt verloren.

Team gegen Weiterbeschäftigung ausgesprochen

Die Entlassung von Magath, die erste in der laufenden Saison, erschien logisch.

Auch die Mannschaft soll sich gegen eine Weiterbeschäftigung des 59-Jährigen ausgesprochen haben. Mit Emanuel Pogatetz steht bei Wolfsburg auch ein ÖFB-Teamspieler unter Vertrag.

Magath war am 18. März 2011 - zwei Tage nach seiner Entlassung bei Schalke 04 - zum damaligen Tabellen-17. zurückgekehrt.

Hoeneß-Kritik

Dank eines 3:1-Sieges in Hoffenheim in der letzten Runde bewahrte er den Verein vor dem Abstieg. In seiner ersten Amtszeit hatte Magath den VfL 2009 überraschend zum Meistertitel geführt.

 Der ehemalige Meistermacher von Bayern München war erst Anfang dieser Woche von Bayern-Präsident Uli Hoeneß harsch kritisiert worden. "Wenn die Spieler so wenig laufen, sind sie entweder vom Training kaputt oder sie spielen gegen den Trainer", sagte Hoeneß zu Magaths Ruf als "Quälix".

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