Stöger: FAK-Abfuhr für Werder

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Stöger und Schmidt auf Werders Liste

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Werder Bremen schaut nach Österreich.

Das ist soweit nichts Neues. Von Andreas Herzog über Sebastian Prödl bis Marko Arnautovic – die Norddeutschen hatten schon so manchen ÖFB-Kicker unter Vertrag.

Zumeist funktioniert das Verhältnis zwischen Spielern aus der Alpen-Republik und dem Klub aus der Hansestadt auch richtig gut.

Stöger steht ganz oben

So sehen das offenbar auch die Verantwortlichen beim SV Werder. Und deswegen werfen sie auf der Suche nach einem neuen Trainer ebenfalls einen Blick über die Grenze.

Nach der Scheidung von Langzeit-Coach Thomas Schaaf sucht man in Bremen einen neuen Mann.

Wie der „kicker“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, steht Peter Stöger auf der Liste des deutschen Bundesligisten ganz oben.

Er erfüllt viele Kriterien

Das Fachblatt will wissen, dass sich der Verein „intensiv über den Wunschkandidaten informiert“ hätte.

Der Wiener erfülle „viele Kriterien, die Werder vorgibt: Ein Teamworker, ein akribischer Arbeiter, einer, der sich nicht scheut, mit jungen Leuten zu arbeiten, und einer, der eine Mannschaft formen kann.“

„Ein interessanter Mann“, sagt der Bremer Vorsitzende Klaus Filbry. Das sind jedoch andere auch.

Stöger: "Es ist fix nichts da"

Freilich hat Stöger bei der Austria einen laufenden Vertrag (bis 2014). Und freilich ist er aktuell damit beschäftigt, das Double nach Wien-Favoriten zu holen.

Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den SV Mattersburg hält der 47-Jährige fest: "Wir als Trainer-Team fühlen uns geehrt, so im Rampenlicht stehen zu dürfen. Aber es ist fix nichts da, es hat keinen Kontakt gegeben."

Parits: "Wir geben ihn nicht her"

Dass der Wiener bei einem konkreten Interesse schwer Nein sagen würde, liegt auf der Hand. Doch das übernimmt vorweg Thomas Parits.

"Sollte Kontakt mit uns hergestellt werden, werden wir Peter Stöger sicher nicht hergeben. Egal was gezahlt werden würde", so der Sport-Vorstand.

Der Burgenländer weiter: "Ich sehe keine Veranlassung, darüber nachzudenken. Wir sind mit Stöger sehr zufrieden und er wird hier sicher noch viele Erfolge feiern."

Auch Roger Schmidt wird genannt

Doch der Coach der Veilchen ist angeblich nicht der einzige Kandidat aus der heimischen Bundesliga. Die „SportBild“ will wissen, dass Roger Schmidt ebenfalls das Interesse der Deutschen geweckt habe.

"Ich habe mich zuletzt klar positioniert, ich werde nicht jeden Tag zu Gerüchten Stellung nehmen", hält der 46-Jährige am Dienstagnachmittag fest.

Kurios: Seit geraumer Zeit wird Schaaf mit einem Wechsel ins Red-Bull-Imperium in Verbindung gebracht.

Der „kicker“ nennt übrigens auch noch einen zweiten Österreicher als Kandidaten: Ralph Hasenhüttl. Er arbeitet aktuell in Aalen.

Weitere Namen, die in der Gerüchteküche kursieren: Thomas Tuchel (Mainz), Torsten Lieberknecht (Braunschweig), Holger Stanislawski (zuletzt Köln), Norbert Meier, Mike Büskens und Heiko Vogel.

Es hat also den Anschein, als ob die Trainersuche der Norddeutschen noch ein Weilchen dauern würde. Stress haben sie keinen, wie zuletzt auch Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin festhielt.

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