Fix: Thomas Tuchel neuer Dortmund-Trainer

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Er galt als Topfavorit auf die Nachfolge des scheidenden Borussia-Dortmund-Trainers Jürgen Klopp, jetzt ist es auch offiziell.

Thomas Tuchel wird neuer Coach beim BVB.

Der ehemalige Mainz-Trainer übernimmt mit 1. Juli 2015 das Amt und unterschreibt einen Drei-Jahres-Vertrag bis Juni 2018, dies bestätigt der Verein auf seiner Homepage.

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Eine Stellungsnahme von den Verantwortlichen gibt es noch nicht, der Klub will Tuchel erst nach Saisonende offiziell vorstellen.

Bis dahin bittet der Tabellen-Achte um Verständnis dafür, "dass sich alle Beteiligten bis zu diesem Zeitpunkt nicht zur Sache äußern werden."

Werdegang

Tuchel, der in den vergangenen Monaten häufig mit RB Leipzig und dem HSV in Verbindung gebracht wurde, stammt aus dem schwäbischen Ort Krummbach und musste seine aktive Karriere in der dritten Liga aufgrund eines Knorpelschadens im Knie beenden.

Seine Trainer-Karriere begann er bei der Stuttgarter Jugendmannschaft, bevor er den Augsburger Nachwuchs coachte und schließlich 2008 nach Mainz wechselte.

Eine Saison lang betreute er dort die Nachwuchsmannschaft, mit welcher er 2009 den Meistertitel der A-Junioren gewann.

Große Fußstapfen

Mit 35 Jahren übernahm Tuchel, dessen emotionaler Führungsstil an jenen von Klopp erinnert, im August 2009 mit der Profimannschaft der 05er seinen ersten Bundesliga-Klub. Er sorgte mit den Mainzern mit Tempo-Fußball, schnellen Wechseln und schnellem Angriffsspiel für Furore.

Tuchel setzt auf unorthodoxe Trainingsmethoden, befasst sich viel mit Statistiken und laut "Der Spiegel" auch mit Hirntraining, Meditation und sogar Schlafberatung.

2014 verließ er den Verein ein Jahr vor Vertragsende, um ein Sabbatjahr einzulegen. Viele Vereine zeigten trotz Ablösesumme großes Interesse an einer Verpflichtung Tuchels, erst kürzlich erteilte er Red Bull Leipzig eine Absage, da er kein Zweitliga-Team trainieren wolle. Auch Stuttgart und der HSV wurden mit ihm in Verbindung gebracht.

Klopp 2.0

Doch nun folgt Tuchel Kloppos Beispiel und übernimmt nach Mainz auch Dortmund.

Damit tritt er in sehr große Fußstapfen.

 

Mainzer Humor:

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