Schalke unter Druck

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Schalke braucht Sieg, Bayern mit Vorfreude auf BVB

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Viele Fehltritte kann sich der FC Schalke 04 in der deutschen Bundesliga nicht mehr erlauben. Das weiß auch der neue Trainer Roberto di Matteo. So war der Italiener sehr froh, in dieser Woche endlich einmal mit seinem fast kompletten Kader arbeiten zu können, um im Heimspiel am Freitagabend gegen Augsburg den angepeilten Pflichtsieg einzufahren.

Di Matteo warnt

"Auf der einen Seite ist es natürlich schade, dass Schalke im Pokal nicht mehr dabei war. Andererseits ist es für uns aber gut, dass wir die Spieler ein paar Tage hatten, damit wir mal etwas trainieren und uns gut auf das Spiel gegen Augsburg vorbereiten konnten", betonte Di Matteo. Bisher hat der Klub von ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs alle drei Heimspiel gegen Augsburg gewonnen.

Trotzdem warnte Di Matteo vor dem Klub von Österreichs Ex-Team-Tormann Alexander Manninger, der auf der Bank sitzen wird. "Ich habe mir viele Spiele der Augsburger angeschaut", sagte Di Matteo. "Sie machen einem das Leben so richtig schwer, sind gut organisiert und stark bei Kontern. Das wird eine harte Nuss."

Bayern freut sich auf BVB

Bei Bayern München herrscht indes Zufriedenheit. Am Mittwoch hat der Rekordmeister auch dank David Alaba die DFB-Pokal-Hürde Hamburger SV genommen. Beim 3:1-Zweitrunden-Erfolg war der ÖFB-Star mit einem Weitschuss aus rund 30 Metern erfolgreich.

Die Gedanken danach waren schon beim anstehenden Liga-Heimschlager gegen Borussia Dortmund am Samstag. "Das Kribbeln ist groß. Solche Spiele genießen wir. Es wird sehr emotional", sagte Alaba.

Eine Aufarbeitung des Pokalspiels hatten die Bayern nicht nötig, lief es doch wie erwartet. "Wir haben unsere Lektionen aus dem 0:0 vor einigen Wochen in Hamburg gelernt", freute sich Coach Josep Guardiola. "Trainer und Mannschaft haben das fantastisch gemacht. Wir haben kein Spiel verloren. Wir sind trotzdem nicht arrogant, begegnen jedem Gegner mit Respekt. Das ist eine Charaktereigenschaft dieser Mannschaft", lobte auch der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge sein Star-Ensemble.

Flitzer attackiert Ribery

Kurz vor dem Abpfiff hatte ein Fan mit einer Attacke gegen Franck Ribery für Negativ-Schlagzeilen gesorgt. Der HSV-Fan war auf den Rasen gestürmt, hatte den Mittelfeldspieler der Münchner mit seinem Schal ins Gesicht geschlagen und obszöne Gesten gezeigt, ehe er von Ordnern abgeführt wurde. Die Münchner wollen aber deshalb kein Nachspiel.

"Franck hat souverän darauf reagiert. Das kann der HSV schlecht verhindern, da kann man keinem einen Vorwurf machen. Groß aufregen sollten wir uns nicht, es ist nichts passiert", sagte Rummenigge. Das sah auch Ribery so: "Es ist Fußball, kann passieren. Für mich ist es okay." Der HSV entschuldigte sich gleich nach der Partie für die Aktion und hat eine Strafanzeige gegen den Platzstürmer gestellt, über den ein Stadionverbot verhängt wird.

Glück im Unglück hatte am Mittwoch Hoffenheims Goalie Jens Grahl. Der 26-Jährige erlitt beim 5:1 gegen den FSV Frankfurt bei einem unglücklichen Zusammenprall mit TSG-Abwehrspieler Niklas Süle keine schwere Kopfverletzung, sondern nur ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule.

Ausgelost wurde bereits das Achtelfinale (3./4. März 2015), in dem es die Münchner zu Hause mit Eintracht Braunschweig zu tun bekommen.

Die weiteren Begegnungen lauten Bayer Leverkusen - 1. FC Kaiserslautern (II/K. Stöger), Kickers Offenbach - Borussia Mönchengladbach (Stranzl), VfR Aalen (II) - 1899 Hoffenheim, RB Leipzig (II/Hierländer, Teigl, Hoheneder) - VfL Wolfsburg, Arminia Bielefeld (III) - Werder Bremen (Junuzovic, Prödl, Strebinger), SC Freiburg (Zulechner) - 1. FC Köln (P. Stöger) sowie Dynamo Dresden (III) - Borussia Dortmund.

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