Royer bei H96 angekommen

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Royer tritt Dienst in Hannover an

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Für ÖFB-Teamspieler Daniel Royer hat nach den Länderspielen gegen Deutschland und die Türkei ein neuer Abschnitt der Fußball-Karriere begonnen.

Nach seinem Last-Minute-Transfer vom SV Ried zu Hannover 96 trat der Flügelflitzer am Mittwoch seinen Dienst bei seinem neuen Arbeitgeber an und absolvierte am Donnerstag sein erstes Training.

Das Auswärtsspiel der Niedersachsen in der fünften Bundesliga-Runde am Samstag (15.30 Uhr) in Stuttgart gegen den VfB (Martin Harnik) dürfte für ihn aber noch zu früh kommen.

"Werde versuchen, mich schnell zu integrieren"

Trainer Mirko Slomka hat zuletzt in sieben Pflichtspielen stets dieselbe Startelf aufgeboten und meinte im Fachmagazin "kicker" (Donnerstag-Ausgabe): "Die Mannschaft gibt mir keine Zeichen, wechseln zu müssen".

Royer, der sich bei seiner Präsentation als "ehrlicher Mensch" charakterisierte, geht auch nicht davon aus, schon in Stuttgart dem Kader anzugehören. "Ich werde versuchen, mich nun schnell in die Mannschaft zu integrieren und einige Kurzeinsätze zu bekommen". Langfristig sei es sein Ziel, sich einen Stammplatz zu sichern.

Der Steirer, der die Rückennummer 16 erhielt, erzählte, dass er die Bundesliga schon als Kind verfolgt und sie ihn immer gereizt habe. Er hat immer davon geträumt, einmal dort zu spielen.

Vorbild Prödl

Pogatetz und U20-WM-Torhüter Samuel Radlinger, der heuer ebenfalls aus Ried kam und am Samstag nach dem Ausfall Markus Millers (Burn-out-Syndrom) auf der Ersatzbank sitzt, haben Royer zum Wechsel geraten. Jetzt kann sich Daniel mit vielen Stars messen.

Sein Vorbild heißt nicht Franck Ribery und auch nicht Arjen Robben, sondern Werders Abwehr-Legionär Sebastian Prödl.

"Den kenne ich noch aus gemeinsamen Sturm-Zeiten in Graz. Sein steiler Weg hat mich sehr beeindruckt und deshalb orientiere ich mich an ihm. Bei Sebastian hat man gesehen, dass man in kurzer Zeit weit kommen kann, wenn man an sich glaubt", sagte der 21-jährige Neo-Hannoveraner, der nach dem Türkei-Spiel direkt von Wien nach Hannover gereist ist.

Stranzl vor Saisondebüt

Vor seinem Saisondebüt steht Martin Stranzl, der mit seiner hinter Hannover auf dem fünften Platz liegenden Gladbacher Borussia den 1. FC Kaiserslautern (Clemens Walch) zu Gast hat.

Trainer Lucien Favre setzte den Burgenländer, der wegen einer hartnäckigen Wadenblessur pausiert hatte, im Testspiel gegen Zweitligisten MSV Duisburg ein.

Der 31-jährige Abwehrchef bestätigte dabei seine Fitness und erzielte sogar die 1:0-Führung zum 3:1-Sieg.

Stranzl warnt vor Kaiserslautern

"Die Verletzung scheint endlich auskuriert zu sein. Ich habe im Training keine Probleme mehr gehabt und das Testspiel gut überstanden", sagte Stranzl, der gerne von Beginn an spielten möchte.

"Vom Papier sind wir vielleicht Favorit, aber das muss nichts heißen. Wir müssen auch gegen die Lauterer auf der Hut sein", warnte der Ex-Teamspieler, dessen Klub im Vorjahr gegen die Pfälzer daheim 0:1 verloren hatte.

Fünf "Ösi-Klubs" an der Spitze

Mit Rekordmeister FC Bayern (David Alaba/daheim gegen Freiburg), Cupsieger FC Schalke (Christian Fuchs/in Wolfsburg), Werder Bremen (Sebastian Prödl, Marko Arnautovic/daheim im 175. Nordderby Hamburger SV), Hannover und Gladbach liegen derzeit durchwegs Ösi-Clubs auf den ersten fünf Tabellenplätzen.

FSV Mainz (Andreas Ivanschitz, Julian Baumgartlinger) trifft zu Hause auf TSG 1899 Hoffenheim (Andreas Ibertsberger), Aufsteiger Hertha BSC (Djuricin) tritt in Dortmund gegen den Meister an.

Programm der fünften Runde: FC Augsburg - Bayer Leverkusen (Freitag, 20.30 Uhr), Borussia Dortmund - Hertha BSC, Bayern München - SC Freiburg, FSV Mainz - TSG 1899 Hoffenheim, VfB Stuttgart - Hannover 96 Borussia Mönchengladbach - 1. FC Kaiserslautern (alle Samstag, 15.30), Werder Bremen - Hamburger SV (Samstag, 18.30 Uhr); 1. FC Köln - 1. FC Nürnberg (Sonntag, 15.30), VfL Wolfsburg - FC Schalke 04 (Sonntag, 17.30 Uhr)

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