Zwölf Monate zum Vergessen für Marco Reus

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Das Jahr 2014 mag für viele Deutsche ein großartiges gewesen sein, Marco Reus wird es aber so schnell wie möglich abhaken wollen.

Für den BVB-Star waren die vergangenen zwölf Monate schlichtweg zum Vergessen. Zahlreiche Verletzungen, die verpasste Weltmeisterschaft in Brasilien und zum Abschluss der Skandal um seinen nicht vorhandenen Führerschein.

Das Seuchenjahr von Marco Reus

Am 8. Februar zieht sich Reus im dritten Rückrundenspiel gegen Werder Bremen einen Muskelfaserriss zu und muss neun Tage pausieren. Gerade wieder fit geworden, verletzt er sich Anfang März erneut und fällt mit muskulären Problemen weitere zwei Wochen aus. Insgesamt verpasst er vier Spiele. Das ist aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was noch folgen sollte.

Der 6. Juni ist wohl der dunkelste Tag in der Karriere des Dortmunders. Im letzten Testspiel der deutschen Nationalmannschaft vor der Abreise nach Brasilien gegen Armenien knickt er in einem Zweikampf unglücklich um.

Ein Teilriss des Syndesmosebandes im linken Knöchel bedeutet eine Pause von zwei Monaten und das Aus für die WM. Reus muss den Triumph seiner Kollegen als Zuschauer verfolgen.

Nächste Verletzung im DFB-Trikot

Neue Saison, neues Glück dachte sich der BVB-Star wohl, daraus wird aber nichts. Nach seiner Genesung folgt im ersten Spiel im Trikot des frischgebackenen Weltmeisters der neuerliche Rückschlag.

Im EM-Quali-Match gegen Schottland bekommt er von Charlie Mulgrew einen Schlag auf den linken Unterschenkel. Diagnose: Außenbandteilriss und Dehnung der Fußwurzelbänder. Ein weiteres Monat aussetzen ist angesagt.

Am 9. November wird nach der Partie gegen Gladbach eine Bänder- und Sehnenzerrung festgestellt, wodurch Reus die Länderspiele gegen Spanien und Gibraltar verpasst.

Vorzeitiges Ende des Fußballjahres

Ein Horror-Foul von Paderborns Marvin Bakalorz beendet am 22. November die Hinrunde für Reus. Diesmal erwischt es das rechte Sprunggelenk: Außenbandriss. Eine Rückkehr ins Mannschaftstraining wird erst im Jänner erwartet.

Alles in allem verpasst Reus im Fußballherbst 2014 nicht weniger als 17 Pflichtspiele wegen Verletzungen.

Am 18. Dezember stört die Meldung über Reus‘ jahrelanges Autofahren ohne Führerschein nicht nur die vorweihnachtliche Ruhe sondern auch die Vorbereitungen des BVB auf den Abstiegsgipfel bei Werder Bremen.

Über eine halbe Million Euro muss der Nationalspieler an Strafe berappen. Dazu kommt die öffentliche Diskussion sowie Hohn und Spott im Netz:

 

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