Zwei Interessenten für Prödl

Aufmacherbild
 

Italienische Erstligisten interessieren sich offenbar für ÖFB-Teamspieler Sebastian Prödl.

Nach Angaben der römischen Tageszeitung "La Repubblica" zählt der Werder-Bremen-Kicker zu den Wunschkandidaten von Lazio-Rom-Coach Edy Reja

Der Trainer der Hauptstädter will nach der blamablen 0:4-Pleite im Meisterschaftsduell gegen AC Siena am Samstag sein Kader aufrüsten.

Die Römer drängen

Gespräche seien mit Werder Bremen bereits im Gange, um den Steirer nach Rom zu bringen, wo er unter anderem mit dem deutschen Nationalspieler Miroslav Klose spielen würde.

Die Römer drängen, um den Wechsel noch bis Ende Jänner abzuschließen, da sich Lazios Abwehr in den vergangenen Wochen alles andere als sattelfest präsentierte, bestätigte auch die römische Tageszeitung "Il Tempo".

Auch Fiorentina interessiert

Nicht nur Lazio buhlt um den 24-Jährigen, dessen Marktwert auf rund 3,5 Millionen Euro geschätzt wird.

Auch AC Fiorentina hat Medienberichten zufolge Kontakt zu Werder Bremen aufgenommen. Der Vertrag des Innenverteidigers, der zuletzt bei den Norddeutschen nicht zur Stammformation zählte, läuft im Juni aus.

Prödl bestätigt

Prödl hat im Trainingslager von Werder Bremen in Belek Kontakte zu Lazio Rom bestätigt, wobei ein Wechsel in der Winterpause "noch kein Thema" sei.

"Wir haben über den Sommer gesprochen", sagte der Innenverteidiger, dem nach eigenen Angaben Angebote weiterer Clubs vorliegen, der "Kreiszeitung Syke".

Prödl kann sich zwar auch vorstellen, bei den Bremern zu bleiben, fordert von den Norddeutschen allerdings mehr Wertschätzung. "Es ist schon auffällig, dass ich nach Niederlagen immer derjenige war, der raus musste. Es ist vollkommen in Ordnung, für eine schlechte Leistung kritisiert zu werden, aber dennoch wünsche ich mir mehr Rückendeckung."

"Ich habe die Forderung an mich, ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft zu sein. Da darf es aber nicht vorkommen, dass ich dann sofort das Bauernopfer bin. Ich möchte mehr spielen", meinte der Steirer gegenüber dem "Weser-Report".

Arnautovic hofft auf Junuzovic

Marko Arnautovic würde unterdessen ein Engagement von Zlatko Junuzovic bei Werder Bremen begrüßen.

"Netter Typ und guter Fußballer. Lauffreudig, gute Pässe, guter Abschluss. Er wäre kein Schlechter für uns", sagte der ÖFB-Teamspieler im Interview mit dem "kicker" (Online-Ausgabe) über den Austria-Mittelfeldspieler, der spätestens im Sommer zum deutschen Bundesligisten stoßen dürfte.

"Ich spiele nicht für die Medien"

Außerdem bekräftigte Arnautovic einmal mehr, sein Image als "Bad Boy" korrigieren zu wollen. "Zum Glück bin ich nicht mehr so in den Schlagzeilen. Gut so, so soll es bleiben."

Im vergangenen Jahr sei "viel Blödsinn" über ihn geschrieben worden. "Nun ist mein Kopf ganz auf den Fußball ausgerichtet. Ich spiele nicht für die Medien, sondern für die Mannschaft und die Fans", erklärte der Stürmer und bezeichnete sich als "Fußballer mit weichem Herz".

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen