Sechs Wochen Pause für Paul Scharner

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Es sind nicht unbedingt die Tage des Paul Scharner.

Nach dem Ende seiner Nationalteam-Karriere bleibt dem 32-Jährigen auch bei Neo-Klub HSV das Pech hold.

Der Niederösterreicher zieht sich im Training einen Innenbandriss zu und wird den Hamburgern damit länger fehlen.

"Er wird voraussichtlich sechs Wochen ausfallen", erklärt Teamarzt Dr. Catala-Lehnen.

Auch Teamkollege Tolgay Arslan steht HSV-Trainer Thorsten Fink wegen eines Muskelfaserrisses zwei Wochen nicht zur Verfügung.

Konservative Behandlung

Scharner bleibt eine Operation erspart, wie der HSV-Arzt festhält, die Verletzung werde konservativ behandelt.

Seit dem Nachmittag trägt der Niederösterreicher bereits eine Schiene.

Es ist die nächste Hiobsbotschaft für Scharner, der erst vor rund zwei Wochen mit seinem Wechsel in die Hansestadt für positives Aufsehen sorgte.

Doch der Eklat im Nationalteam (Hier geht's zum Hintergrund) ließ das Blatt wenden.

Der Streit mit ÖFB-Teamchef Marcel Koller führte letztlich zum Ende der Nationalteam-Karriere des 40-fachen Internationalen.

Das ÖFB-Präsidium beschloss, dass Scharner unter keinem ÖFB-Teamchef mehr einberufen werden dürfte.

Nächster Rückschlag folgt am Fuß

Nun galt in erster Linie seine volle Konzentration der neuen Aufgabe in Hamburg, doch jetzt kam der Rückschlag.

Nach aktuellem Stand wäre Scharner erst mit 1. Oktober wieder zurück und würde damit sechs Bundesliga-Runden verpassen.

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