Gregoritsch ist zurück in Hamburg

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Nach wochenlangen Verhandlungen zwischen dem VfL Bochum und dem Hamburger SV ist der Transfer von Michael Gregoritsch in die deutsche Bundesliga perfekt.

Gregoritsch ist bereits im Sommer-Camp des HSV in Harsewinkel eingetroffen und hat den obligatorischen Medizincheck erfolgreich absolviert.

Der 1,93 m große Angreifer unterschreibt einen Vertrag bis 2019 und steigt noch am Donnerstag ins Training der Hanseaten ein.

Der Bundesliga-Dino überweist für den 21-jährigen ÖFB-U21-Teamstürmer kolportierte 2,7 Millionen Euro Ablöse (plus Prämien) an den Zweitligisten.

"Michael ist ein polyvalenter Offensivspieler. Wir sehen bei ihm das notwendige Potenzial, um unsere Offensive zu verstärken", freut sich Peter Knäbel, Direktor Profifußball beim HSV. 

Gregoritsch fieberte in der Relegation mit

Gregoritsch selbst hätte sich schon seit geraumer Zeit die Vollendung des Transfers erhofft. "Als ich aus dem Urlaub gekommen bin, habe ich meinen Koffer gar nicht mehr ausgepackt. Ich musste aber ab und zu ran, ich brauchte ja etwas zum Anziehen", scherzt er im Gespräch mit "HSV.de" und meint: "In den letzten fünf Wochen dachte ich schon sechs- bis siebenmal, dass es über die Bühne geht. Jetzt passt es und ich bin froh, dass ich hier bin."

Den ersten Kontakt zum HSV habe es bereits einige Tage vor den Relegationsspielen um den Klassenerhalt gegeben. Für den ÖFB-Legionär war damals schon klar, dass er sich dem Bundesliga-Dino anschließen will. "Ich saß in Karlsruhe sogar auf der Tribüne und habe live mitgefiebert. Das war der Wahnsinn", verrät er.

"Kurz nach der Relegation habe ich mich mit Peter Knäbel und Dietmar Beiersdorfer getroffen und später auch mit dem Trainer. Es waren sehr gute Gespräche", so Gregoritsch, der dem Traditionsklub einen besonderen Reiz zuschreibt: "Dazu ist der HSV der Klub, der noch nie aus der Bundesliga abgestiegen ist und ein großes Potenzial hat. Ich freue mich, dass ich die Möglichkeit bekomme, mich hier in der Bundesliga durchzusetzen."

Comeback in der Hansestadt

Gregoritsch lief bereits in der Saison 2013/14 in Hamburg auf. Damals war er als Leihspieler der TSG Hoffenheim beim Zweitligisten FC St. Pauli engagiert. ür die Kiez-Kicker absolvierte der Steirer 16 Spiele und erzielte dabei einen Treffer.

"Die Stadt kenne ich ja schon. Ich weiß, wo ich wohnen möchte und wie ich mich zurecht finde. Ich denke, hier habe ich eine sehr gute Chance, mich weiterzuentwickeln", hat der Steirer bereits einen Informationsvorteil. 

Das Klima der Hansestadt ist für Gregoritsch also nicht neu, mit dem deutschen Oberhaus muss er sich indes erst vertraut machen. "Wichtig ist erst einmal, dass ich mich an das Klima in der Bundesliga gewöhne. Das Tempo ist ja schon ein bisschen anders als in der zweiten Liga. Ich hoffe, dass ich von den Jungs viel lernen kann, gesund bleibe und dass wir mit der Mannschaft zusammen erfolgreich sind", formuliert der Neo-Bundesliga-Legionär seine Ziele.

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