Özcan rettet FCI ein Remis

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Punkteteilung im Trainer-Duell Stöger-Hasenhüttl

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Neuling FC Ingolstadt bleibt in der deutschen Bundesliga auswärts ungeschlagen.

Nach der Aufsteiger-Rekordserie von drei 1:0-Siegen eroberten die Bayern mit dem 1:1 (1:1) vor 47.800 Zuschauern beim 1. FC Köln einen wertvollen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Mit elf Zählern sind die Ingolstädter zumindest bis Samstag Sechster - einen Platz hinter den punktegleichen Kölnern.

Jubiläum

Im 750. FC-Erstligaheimspiel, gleichzeitig Premiere in der Erstklassigkeit gegen Ingolstadt, köpfelte Anthony Modeste die Gastgeber beim Duell der österreichischen Trainer Peter Stöger und Ralph Hasenhüttl in der 10. Minute in Führung.

Dem Ex-Kölner Marvin Matip glückte an seinem 30. Geburtstag ebenfalls per Kopf das 1:1 (21.). Bei Ingolstadt war ÖFB-Ersatztormann Ramazan Özcan einmal mehr ein sicherer Rückhalt.

„Meine Aufgabe war es, den Winkel klein und mich breit zu machen. Manchmal hilft es, breite Schultern zu haben“, freute sich der ÖFB-Legionär bei „Sky“ über ein gutes Spiel.

Vor allem in der 83. Minute rückte er in den Fokus, als er eine Topchance von Osako mit einer überragenden Parade entschärfte. Özcans simple Erfolgsformel: „Wir sind brutal unangenehm. Ich bin stolz, in der Mannschaft zu sein, denn die Mannschaft ist geil.“

Linksverteidiger Markus Suttner spielte bei den Gästen ebenfalls durch, Mittelstürmer Lukas Hinterseer bis zur 78. Minute.

Superserie

Köln ist im eigenen Stadion nun schon seit 14 Partien ungeschlagen. "Ich bin alles andere als unzufrieden", sagte daher Trainer Stöger vor der Sky-Kamera. "Wir haben bis zum Schluss alles versucht. Ich kann meiner Mannschaft nichts vorwerfen. Die Leistung war gut, richtig gut."

Auch Hasenhüttl war nach der Punkteteilung glücklich. "Mit dem Punkt kann man absolut zufrieden sein. Wir haben gegen eine starke Mannschaft gespielt und uns mit Händen und Füßen gewehrt. Das ist der Leidenschaft meiner Mannschaft zu verdanken", betonte der Steirer.

Köln lud zum Match gegen Ingolstadt rund 1.000 Flüchtlinge ein. "Wir wollen diesen Abend nutzen, um konkret und symbolisch unseren Teil zu einem weltoffenen Köln beizutragen", betonte Kölns Geschäftsführer Alexander Wehrle vor dem Match. FC-Hauptsponsor (REWE) verzichtete zudem auf seinen Trikot-Schriftzug, der durch "Toleranz" ersetzt wurde.

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