Dämpfer für Freiburg und Nürnberg

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Der VfB Stuttgart hat vier Tage nach dem umjubelten Cup-Finaleinzug auch in der deutschen Fußball-Bundesliga gegen den SC Freiburg gewonnen.

Mit dem ungefährdeten 2:1 (2:0) schafften die Schwaben, bei denen Martin Harnik durchspielte, zudem den dritten Heimsieg binnen einer Woche.

Christian Gentner (33. Minute) und Vedad Ibisevic (42.) nutzen vor 50.600 Zuschauern Abwehrpatzer der Gäste. Der späte Anschlusstreffer gelang Ivan Santini (88.).

Die Freiburger verpassten nach drei Ligasiegen hintereinander neben der Einstellung des Vereinsrekords auch den Sprung am FC Schalke 04 vorbei auf den vierten Platz, der zur Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League berechtigt.

Zwei Harnik-Assists

Martin Harnik bereitete beide Stuttgart-Treffer vor, musste sich mit seiner Mannschaft aber neuerlich Unmutsäußerungen der eigenen Fans anhören. "Die Leute mussten wir mit ehrlicher Arbeit wieder zurückholen", sagte er über die Pfiffe in den meisten Heimspielen der Saison. "Kämpferisch waren wir voll da, spielerisch gelingt nicht alles."

Sehenswert war das 1:0 durch Christian Gentner, der von Harnik im Strafraum wunderbar freigespielt worden war und per Kopf keine Mühe mehr hatte. "Die Vorarbeit durch Harnik war klasse. Das ist schwer zu verteidigen für eine Abwehr", lobte VfB-Trainer Bruno Labbadia den ÖFB-Teamspieler.

Beim zweiten Tor profitierten die Schwaben von einem schlampigen Zuspiel der Freiburger. Harnik passte den ergaunerten Ball auf Vedad Ibisevic, und der durfte zum ersten Mal in diesem Jahr vor heimischem Publikum ein Bundesliga-Tor bejubeln.

Prestige-Erfolg für Fürth

Die SpVgg Greuther Fürth feierte zum Abschluss des Spieltages einen prestigeträchtigen Sieg.

Das Schlusslicht setzte sich im 256. Franken-Derby beim 1. FC Nürnberg mit 1:0 durch. Den Treffer des Tages erzielte Johannes Geis, der in Minute 27 nicht bedrängt wurde und per sehenswertem Weitschuss aus 25 Metern in den Winkel traf. Hanno Balitsch hatte Pech, ein Kopfball des Routiniers sprang an die Latte.

Der "Club" ist mit 38 Zählern Tabellen-Zwölfter, Fürth behält die "Rote Laterne".

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