Bayern verlieren, Bremen feiert verdienten Sieg

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Der FSV Mainz 05 hat am Sonntag zum Abschluss der 14. Runde der deutschen Bundesliga auch dank Andreas Ivanschitz für eine Sensation gesorgt.

Die Mainzer setzten sich vor 34.000 Zuschauern gegen Bayern München nach einer tollen Leistung mit 3:2 durch. Ivanschitz erzielte das 1:0 (10.) selbst und bereitete zudem den letzten Mainzer Treffer mit einem Eckball vor (74.).

Der Burgenländer erhielt in der 86. Minute seinen verdienten Abschiedsapplaus, Julian Baumgartlinger spielte bei den Siegern im defensiven Mittelfeld durch, genauso wie David Alaba beim Rekordmeister.

Bayern verlieren Tabellenführung

Die Bayern (28 Punkte) verloren nach der zweiten Niederlage in Folge die Tabellenführung an Meister Borussia Dortmund und sind hinter Borussia Mönchengladbach (beide 29) nur Dritter.

Für die Mainzer (15) war es ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf, sie schafften den Sprung auf Rang 13.

Ivanschitz avancierte zum Mann des Spiels. Der 28-Jährige bot nicht nur eine starke läuferische Leistung, sondern setzte immer wieder entscheidende Akzente. Nach zehn Minuten umkurvte der Ex-ÖFB-Teamkapitän nach einem Müller-Lochpass Bayern-Goalie Manuel Neuer und schob überlegt ins lange Eck ein.

4. Saisontreffer

Für Ivanschitz war es der vierte Saisontreffer, zuvor hatte er auch schon gegen Schalke 04 (2:4), Nürnberg (3:3) und zuletzt am 4. November gegen Stuttgart (3:1) getroffen. Insgesamt hält der Ex-Rapidler nun bei 13 Bundesligatreffern in 59 Spielen.

Fünf Minuten nach der Führung hatte Ivanschitz das 2:0 vor Augen, sein Volleyschuss mit seinem schwächeren rechten Fuß ging aber aus elf Metern deutlich drüber.

Nach dem Seitenwechsel glich Daniel van Buyten per Kopf nach einem Kroos-Freistoß aus (56.). Die Mainzer hatten dank Marco Caligiuri, der Neuer mit einem Weitschuss aus 30 Metern überraschte (65.), und Niko Bungert per Kopf nach einem Ivanschitz-Eckball (74.) aber die passende Antwort.

Heiße Schlussphase

Den Bayern gelang durch einen neuerlichen Van-Buyten-Treffer (79.) zwar nochmals der Anschluss, mehr war aber nicht drinnen.

Auch weil sich Mainz-Tormann Wetklo bei einem Alaba-Linksschuss auszeichnen konnte (80.). Vor der Pause hatte Wetklo schon einen Badstuber-Freistoß an die Latte abgewehrt (38.).

Werder wahrt Anschluss

Der SV Werder Bremen hat den Anschluss an die Tabellenspitze gewahrt.

Die Elf von Chefcoach Thomas Schaaf, bei der Marko Arnautovic 88 Minuten stürmte und Sebastian Prödl nur auf der Bank saß, setzte sich gegen den VfB Stuttgart mit 2:0 (0:0) durch.

Aaron Hunt (57.) und der Brasilianer Naldo (67.) schossen den Tabellenvierten zum Erfolg. Bei den Verlierern spielte ÖFB-Teamspieler Martin Harnik rechts im Mittelfeld durch.

Arnautovic stürmt erstmals mit Rosenberg

Die Bremer rehabilitierten sich vor 40.800 Zuschauern im Weser-Stadion damit für die bittere 0:5-Niederlage vergangene Woche gegen Borussia Mönchengladbach und schafften den ersten Sieg gegen die Schwaben seit mehr als zwei Jahren.

Arnautovic durfte erstmals in einem Pflichtspiel gemeinsam mit Markus Rosenberg stürmen, der ÖFB-Teamstürmer ließ vor der Pause zwei gute Chancen (23., 26.) ungenützt.

Während sich die Bremer (26 Punkte) auf Rang vier verbesserten, fielen die Stuttgarter (21) als Siebenter vorerst aus den Europa-League-Rängen.

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