Prödl Opfer des Fehlstarts

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Bayern überrollt Hannover 96

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Bayern lässt Hannover keine Chance

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Der FC Bayern München und Borussia Dortmund haben sich für die spanische Woche im Champions-League-Halbfinale warm geschossen.

Die Münchner feierten drei Tage vor dem Aufeinandertreffen mit dem FC Barcelona einen lockeren 6:1-Erfolg in Hannover und stellten mit dem 26. Sieg ihrer Supersaison den nächsten Rekord auf. Zuvor hielten die Münchner selbst (1972/73) und Borussia Dortmund (2011/12) die Bestmarke mit 25 Erfolgen.

Die am Mittwoch auf Real Madrid treffende Borussia siegte zu Hause gegen Mainz 2:0 und festigte damit Platz zwei. Bayer Leverkusen baute durch das 5:0 gegen Hoffenheim als Dritter den Vorsprung im Kampf um die direkte Qualifikation zur Champions League aus. Schalke 04 liegt nach dem 0:1 bei Eintracht Frankfurt bereits sieben Zähler zurück. Der achtplatzierte HSV darf durch das 2:1 gegen Fortuna Düsseldorf auf die Europa League hoffen.

Alaba mit Assists

Die Bayern eilten auch mit der zweiten Garnitur von Sieg zu Sieg. Eine starke Leistung zeigte dabei David Alaba, dessen offensive Vorstöße zweimal belohnt wurden.

Der Wiener leitete auch das 1:0 der Gäste ein: Nach Zusammenspiel Alabas mit Luiz Gustavo lenkte Hannovers Lars Stindl dessen Querpass ins eigene Tor ab (16.). Beim 5:0 von Claudio Pizarro (71.) lieferte Alaba dann per Stanglpass die Vorarbeit. Die übrigen Bayern-Treffer besorgten Franck Ribery (23.), Mario Gomez (40., 62.) und erneut Pizarro (86.).

Bereits in der nächsten Runde könnten die Bayern den nächsten Rekord knacken. Bei noch vier ausstehenden Spielen hat der bereits fest stehende Meister 81 Punkte auf dem Konto. Diesen Wert hatte Dortmund in der Vorsaison erreicht.

Mainz unterliegt in Dortmund

Dortmunds Coach Jürgen Klopp schickte gegen Mainz die beste Formation aufs Feld. Marco Reus brachte den BVB auch nach gerade einmal 32 Sekunden in Führung, doch danach leisteten die mit Julian Baumgartlinger, aber ohne den verletzten Andreas Ivanschitz (Fußprellung) angetretenen Gäste der Elf ihres früheren Trainers erbitterten Widerstand. Erst drei Minuten vor dem Ende kassierte Mainz das 0:2 durch Robert Lewandowski.

Nur von der Bank erlebte ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs das 0:1 seiner Schalker. In Frankfurt konnten die Königsblauen selbst eine Elfmeterchance nicht nutzen.

Oka Nikolov parierte den Schuss von Michel Bastos (24.), ehe Marco Russ (41.) für die Eintracht traf. Der HSV hat indes dank Rafael van der Vaart einen Europacupplatz wieder im Blick. Mit einem Doppelschlag (14., 20.) brachte der Niederländer seine Mannschaft beim 2:1 gegen Düsseldorf mit Robert Almer auf der Bank auf die Siegerstraße.

Werder-Krise verschärft sich weiter

Werder Bremen droht nach einer bitteren Heimpleite gegen den VfL Wolfsburg weiterhin das Abrutschen in den Abstiegsstrudel. Die Bremer mit den Österreichern Sebastian Prödl (bis 33.), Marko Arnautovic und Zlatko Junuzovic unterlagen dem Tabellennachbarn 0:3 (0:2) und sind nun schon seit neun Spielen sieglos.

Arnold (13.) und Olic (27.) nach einem Stellungsfehler des kurz darauf aus taktischen Gründen ausgetauschten Prödl erzielten die Wolfsburger Tore vor der Pause. Die Bremer Offensive um Arnautovic, dem allerdings zwei Tore wegen Abseits aberkannt wurden, blieb hingegen glücklos.

Für die Entscheidung sorgte der Ex-Bremer Diego in der 66. Minute per Foulelfmeter. Während sich die Werder-Krise weiter verschärfte, ist Wolfsburg seine Abstiegssorgen als Tabellen-Zwölfter wohl los.

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