9:2! Bayern schießt peinlichen HSV aus dem Stadion

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Deutschlands Rekordmeister Bayern München hat sich auch nach der verschobenen Titelentscheidung mit dem höchsten Sieg einer Bundesliga-Mannschaft seit 13 Jahren in wahrhaft meisterlicher Form präsentiert.

Drei Tage vor dem Hinspiel im Viertelfinale der Champions League zu Hause gegen Juventus Turin, für das ÖFB-Legionär David Alaba wegen einer leichten Prellung geschont wurde, schoss das Team von Jupp Heynckes einen desolaten Hamburger SV mit 9:2 (5:0) aus dem Stadion.

Vier Treffer von Pizarro

Vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena waren neben dem herausragenden Vierfach-Torschützen Claudio Pizarro (30., 45., 53., 68.) Xherdan Shaqiri (5.), Bastian Schweinsteiger (19.), Arjen Robben (33., 54.) und der eingewechselte Franck Ribery (76.) die Torschützen.

Jeffrey Bruma (75.) und Heiko Westermann (85.) erzielten die Ehrentreffer für den HSV.

Nächste Hamburger Packung in München

Zuletzt hatte Bayer Leverkusen im März 2000 beim 9:1 auswärts gegen SSV Ulm 1846 klarer gewonnen. Für die Münchner war es der höchste Heimsieg in der Liga seit dem 8:1 gegen den FC Schalke 04 in der Saison 1987/88.

Für die Hamburger setzte es nach dem 0:5 und 0:6 wieder eine ordentliche Packung in der bayrischen Metropole.

Coach Heynckes erwartet gegen Juventus zwar ein ganz anderes Spiel, betonte aber: "Es war wichtig, dass wir weiteres Selbstvertrauen getankt und zeitweise Fußball wie aus dem Lehrbuch gespielt haben."

Schmelzer von Harnik verletzt

Der bereits 20 Zähler zurückliegende Meister Borussia Dortmund hat den 2:1-Sieg beim VfB Stuttgart möglicherweise teuer bezahlt.

DFB-Teamspieler Marcel Schmelzer wurde von ÖFB-Legionär Martin Harnik am Kopf getroffen und brach sich die Nase, Sven Bender und Kevin Großkreutz erlitten einem BVB-Sprecher zufolge jeweils Fußprellungen.

"Das war überhart", meinte Dortmunds Trainer Jürgen Klopp zu der Partie in Stuttgart.

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