Werder gegen die Krise

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S04 gewinnt Derby gegen BVB

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Schalke gewinnt auch zweites Revier-Derby

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Schalke 04 hat seinen Aufwärtstrend in der deutschen Bundesliga am Samstag in einem packenden Revier-Derby fortgesetzt.

Die Schalker gewannen zu Hause auch das zweite Saisonduell mit Meister Borussia Dortmund mit 2:1 (2:0).

Die Königsblauen verbesserten sich mit ihrem dritten Sieg in Serie vorübergehend auf Rang vier.

Bayern drehen Spiel

Der überlegene Tabellenführer Bayern München rang Aufsteiger Fortuna Düsseldorf nach zweimaligem Rückstand mit 3:2 (1:1) nieder. Dortmund ist mit 20 Punkten Rückstand weiter Zweiter, weil Andreas Ivanschitz den FSV Mainz zu einem 1:0-Sieg gegen den Dritten Bayer Leverkusen schoss. Der Burgenländer erzielte mit einem souverän verwandelten Elfmeter sein sechstes Saisontor (61.).

ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs saß nach überstandenen Rückenbeschwerden bei Schalke vorerst auf der Bank. Den Vorzug als Linksverteidiger erhielt erneut der erst 19-jährige Sead Kolasinac. Schalke dominierte gegen den Erzrivalen vor allem vor der Pause. Julian Draxler brachte die Gelsenkirchner in seinem 100. Pflichtspiel in Führung (11.). Der 19-Jährige ist der jüngste Spieler Deutschlands, der diese Marke erreichte.

CL-Generalprobe geglückt

Auch zum zweiten Treffer, einem Kopftor von Stürmerstar Klaas-Jan Huntelaar, leistete der Japaner Atsuto Uchida die Vorarbeit (35.). Dortmund-Angreifer Robert Lewandowski gelang nach Traumpass seines polnischen Landsmannes Jakub Blaszczykowski nur noch der Anschlusstreffer (59.). Fuchs wurde in der Schlussphase eingewechselt (73.). Schon das erste Saisonduell am 20. Oktober hatte Schalke 2:1 gewonnen.

Den "Knappen" gelang damit auch die Generalprobe für das Rückspiel im Champions-League-Achtelfinale am Dienstag gegen Galatasaray Istanbul (Hinspiel 1:1). Gleiches gilt für die Bayern, die am Mittwoch nach einem 3:1-Auswärtssieg Arsenal empfangen. Die Münchner hatten um ihren elften Pflichtspielsieg in Serie aber mehr zu kämpfen als ihnen lieb war.

Düsseldorf schießt Bayern zwei Tore

Kapitän Andreas Lambertz verhalf Aufsteiger Düsseldorf mit einem Assist auf Mathias Bolly (16.) und einem Kontertor (71.) zweimal zur Führung. Österreichs Jungstar David Alaba war beim ersten Gegentreffer wie die gesamte Bayern-Hintermannschaft indisponiert, beim zweiten hob er die Abseitsfalle auf. Zwei Tore hatten die Bayern in der Liga davor nur bei ihrer einzigen Saisonniederlage gegen Leverkusen (1:2 Ende Oktober) erhalten.

Die Münchner schlugen aber durch Tore von Thomas Müller (45.), Franck Ribery (74.) und Jerome Boateng (86.) zurück. Zu zwei Toren leistete Kapitän Philipp Lahm die Vorarbeit. Mario Gomez traf im Finish die Latte (83.), ansonsten biss sich der Rekordmeister auch am starken Fortuna-Keeper Fabian Giefer die Zähne aus. Dessen Ersatzmann, ÖFB-Teamkeeper Robert Almer, stand nach Oberschenkelproblemen erneut nicht im Kader.

Mainz schlägt Leverkusen

Ivanschitz schoss Mainz nach zuletzt sechs Spielen ohne vollen Erfolg auf die Siegerstraße zurück. Der 29-Jährige knallte einen nicht unumstrittenen Handelfmeter ins rechte Eck. Es war sein zweites Saisontor vom Punkt. ÖFB-Teamkollege Julian Baumgartlinger bot im defensiven Mittelfeld ebenfalls eine starke Leistung.

Die Mainzer verbesserten sich auf den sechsten Tabellenplatz, weil Freiburg in ein 2:5-Heimdebakel gegen Wolfsburg schlitterte. Hoffenheim schöpfte im Abstiegskampf durch ein 3:0 bei Schlusslicht Greuther Fürth neue Hoffnung.

Bremen stopp Talfahrt

Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen trennten sich im Samstagabendspiel 1:1 (0:0). Paniel Mlapa (72.) hatte die Gastgeber, bei denen Martin Stranzl in der Innenverteidigung durchspielte, in Führung gebracht. Doch wenig später glückte Aleksandar Ignjovski (77.) noch der Ausgleich für die Bremer, deren sportliche Talfahrt nach zuletzt drei Niederlage en suite damit gestoppt wurde.

Das Werder-Team, bei dem Zlatko Junuzovic im Mittelfeld durchspielte und sein ÖFB-Teamkollege Marko Arnautovic in der 75. Minute eingewechselt wurde, baute mit dem Punktgewinn den Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 auf acht Zähler aus. Die sechs Heimspiele unbesiegten Gladbacher ließen dagegen im Kampf um einen internationalen Startplatz wichtige Zähler liegen.

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