Die halbe Liga im Abstiegskampf

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In der deutschen Bundesliga beginnt das große Zittern. Vor dem letzten Saisondrittel muss die Hälfte der Klubs um den Klassenerhalt bangen.

Selbst das zuletzt fünfmal en suite siegreiche Werder Bremen ist noch nicht ganz gerettet, der Tabellenelfte Köln liegt nur drei Punkte vor einem Abstiegsplatz. "Wir dürfen nichts schönreden. Es ist noch nichts geschafft", warnte Trainer Peter Stöger.

Prödl wieder im Kader

Die Kölner empfangen am Samstag mit ÖFB-Teamspieler Kevin Wimmer die ebenfalls abstiegsgefährdeten Hannoveraner und hoffen ebenso auf einen Heimsieg wie Mainz gegen Eintracht Frankfurt.

Der Klub von Julian Baumgartlinger hat nur eines der jüngsten 13 Liga-Spiele gewonnen, fiel auf Platz 14 zurück und reagierte auf die Talfahrt mit der Bestellung des Schweizers Martin Schmidt zum neuen Trainer.

Zu einem Österreicher-Duell kommt es in Gelsenkirchen, wo Schalke, der Arbeitgeber von Christian Fuchs, die auf der Erfolgswelle reitenden Bremer empfängt. Zlatko Junuzovic ist bei den Gästen gesetzt, für den wiedergenesenen Sebastian Prödl bleibt nur die Ersatzbank.

Paderborn will sich gegen Bayern wehren

Seinen Stammplatz sicher hat David Alaba beim Gastspiel des überlegenen Tabellenführers Bayern München in Paderborn. Der Rekordchampion und Titelverteidiger liegt derzeit komfortable acht Punkte vor dem VfL Wolfsburg, der am Sonntag bei Hertha BSC antritt.

Dennoch rechnet Bayern-Coach Josep Guardiola noch mit einem engen Titelrennen. "Wir werden in der Bundesliga bis zum Ende mit Wolfsburg kämpfen", vermutete der Katalane.

Paderborn-Trainer Andre Breitenreiter kündigte dem Münchner Star-Ensemble einen heißen Tanz an. "Wir wissen, wer kommt, und machen nicht den Fehler, irgendwelche Kampfansagen zu unterbreiten. Aber wir werden uns wehren mit allem, was wir haben", kündigte Breitenreiter an.

Im Mittelpunkt des Interesses steht auch der Hamburger SV. Die Norddeutschen wollen im Heimspiel gegen Martin Stranzls Mönchengladbach Wiedergutmachung für das 0:8 vor einer Woche gegen die Bayern betreiben.

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