ÖFB-Trio stark - Bayern mit Startrekord

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Für Österreichs Fußball-Exporte in der deutschen Fußball-Bundesliga ist es am Samstag zum Großteil richtig rund gelaufen.

Marko Arnautovic war beim 4:0 von Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach der überragende Mann, auch Teamkollege Zlatko Junuzovic trug sich in die Schützenliste ein.

Dazu gab Jungstar David Alaba nach seinem starken Länderspiel gegen Kasachstan (4:0) auch in der Liga ein gelungenes Comeback für Bayern München.

Alaba als Joker

Alaba wurde beim 5:0-Sieg des Tabellenführers bei Fortuna Düsseldorf in der Schlussphase eingewechselt, bereitete auch noch einen Treffer vor.

Der 20-Jährige ist nach seinem überstandenen Mittelfußbruch und fast dreimonatiger Verletzungspause wieder fast in Vollbesitz seiner Kräfte.

Am Dienstag wartet in der Champions League ein Schlüsselspiel beim OSC Lille auf die Bayern.

Startrekord

Die Generalprobe ist gelungen. Bayern-Trainer Jupp Heynckes sprach von der besten Saisonleistung.

"Wir wollten dieses Spiel gewinnen und haben das in einer Art und Weise getan, die überragend war. Das war Fußball vom Allerfeinsten", lobte der 67-Jährige.

Mit dem achten Sieg im achten Ligaspiel markierten die Münchner einen neuen Startrekord. Erster Verfolger bleibt mit fünf Punkten Rückstand Sensationsaufsteiger Frankfurt.

Schalke gewinnt Derby

Meister Borussia Dortmund dagegen liegt nach einer 1:2-Heimpleite im von Ausschreitungen begleiteten Revierderby gegen Schalke bereits zwölf Punkte zurück. Der dritte Titel in Serie ist für den BVB so gut wie außer Reichweite.

Als Hauptkonkurrent der Bayern gelten nun die Schalker, die sieben Punkte zurück auf Platz drei liegen. Dem Team von ÖFB-Kapitän Christian Fuchs gelang mit dem Derbysieg auch die Generalprobe für den Champions-League-Schlager am Mittwoch bei Arsenal.

Während Sebastian Prödl ("Leider fehlen noch ein paar Prozent") nach seiner Becken- und Kopfverletzung zuschauen musste, führten die Landsmänner Arnautovic und Junuzovic Bremen zum dritten Saisonsieg.

Arnautovic Mann des Spiels

Arnautovic steuerte zwei Assists bei und bejubelte seinen ersten Ligatreffer seit Februar mit zu einem Herz geformten Händen. "Darauf hab ich sehr lange gewartet", erklärte der 23-Jährige. "Ich hoffe, der Knoten ist jetzt geplatzt und es geht so weiter."

Arnautovic widmete das Tor seiner drei Monate alten Tochter, erhielt Sonderlob von Trainer Thomas Schaaf, sonst laut Eigendefinition einer seiner schärfsten Kritiker. "Sein Tor war hervorragend, das erwarte ich jede Woche von ihm", betonte Schaaf.

Auch Junuzovic profitierte von seinem glänzend aufgelegten Kollegen, erzielte im Finish sein zweites Saisontor. Die Bremer haben sich im Mittelfeld festgesetzt. Arnautovic: "Ich bin überzeugt, dass wir noch mehr können."

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