HSV wird spät bestraft

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HSV kassiert Last-Minute-Ausgleich

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Der VfB Stuttgart schlittert in der deutschen Fußball-Bundesliga immer tiefer in die Krise.

Die Schwaben kassierten am Mittwoch in der 5. Runde eine 0:3-Heimschlappe gegen Hoffenheim und liegen in der Tabelle damit weiter sieglos auf dem vorletzten Platz.

Werder Bremen besiegte den SC Freiburg mit 2:1. Tor (39.) und Rot (54.) gab es für Martin Stranzl beim 2:2 von Gladbach gegen den HSV.

Wellemtal der Gefühle für Stranzl

Für Stranzl gab es ein Wellental der Gefühle. Der Burgenländer glich zunächst in der 39. Minute per Kopf nach einem Eckball zum 1:1 aus, wobei er sich bei HSV-Verteidiger Westermann aufstützte.

Nach der Pause allerdings hatte Stranzl mit einer Schiedsrichterentscheidung Pech. Der Verteidiger grätschte beim Stand von 1:2 im Strafraum nach dem Ball, Ilicevic ließ sich ohne Berührung fallen.

Stranzl bekam dennoch die Rote Karte (54.), die Hamburger einen Elfmeter, den Rafael van der Vaart an die Stange schoss. Es rächte sich in der Nachspielzeit, in der Dominguez für Gladbach noch der Ausgleich gelang.

Arnautovic-Assist

Bremen verpasste dem SC Freiburg die erste Heimniederlage in diesem Jahr und ist seit zwölf Spielen gegen die Breisgauer ungeschlagen.

Nach der Führung durch Schmid (21.) erzielte Akpala nach Vorlage von Marko Arnautovic den Ausgleich (47.), Hunt erzielte den Siegestreffer (59.). Bei Werder spielten Arnautovic und Sebastian Prödl durch, Junuzovic kam an seinem 25. Geburtstag bis zur 67. Minute zum Einsatz.

Stuttgart (ohne den gesperrten Martin Harnik, mit Raphael Holzhauser ab der 46. Minute) verlor erstmals gegen Hoffenheim und hält nach fünf Runden nur bei zwei Punkten.

Rapids Europa League-Gegner Bayer Leverkusen besiegte Schlusslicht Augsburg 3:1, Hannover setzte sich gegen Nürnberg sicher mit 4:1 durch und festigte in der Tabelle Rang drei.

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