Bremen scheitert an sich selbst

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Hertha geht mit Rehhagel unter

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Harnik mit zwei Toren bei Stuttgart-Erfolg

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Martin Harnik hat vor dem ersten Länderspiel des Jahres am Mittwoch in Klagenfurt gegen Finnland noch einmal kräftig Selbstvertrauen getankt.

Der ÖFB-Teamspieler war am Samstag beim 4:1-Sieg des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg in der deutschen Bundesliga mit zwei Toren und einer idealen Torvorlage Matchwinner für die Schwaben.

Harnik überholt Ribery

Harnik brachte Stuttgart gegen das Schlusslicht in der 12. Minute in Führung. Das 2:0 durch Okazaki (21.) legte der 24-Jährige nach einem Sturmlauf auf der rechten Flanke optimal auf, ehe er in der 82. Minute auch den Schlusspunkt setzte.

Bei einem Harnik-Schuss hätte es zudem Elfmeter geben müssen, als Verteidiger Sorg im Strafraum mit der Hand klärte (69.).

Harnik hält nun bei 13 Saisontreffern und liegt damit auf Rang sechs der Torschützenliste. In der Scorerwertung überholte der Österreicher mit 19 Punkten (13 Tore, 6 Assists) Bayern-Star Franck Ribery und nimmt nun Platz sieben ein.

Rehhagel verliert bei Debüt

Beim Hertha-Gastspiel in Augsburg waren alle Augen auf Otto Rehhagel gerichtet, der 4.165 Tage oder über elf Jahre nach seinem letzten Spiel für den 1. FC Kaiserslautern wieder auf einer Bundesliga-Trainerbank Platz nahm.

Der mit 73 Jahren zweitälteste Coach der Liga-Geschichte dirigierte seine neue Elf gewohnt gestenreich, konnte die Talfahrt von Hertha aber nicht stoppen. Die Berliner gerieten innerhalb von zwei Minuten durch einen Doppelschlag von Torsten Oehrl (61., 63.) auf die Verliererstraße.

Die sechste Liga-Niederlage in Serie warf die Hertha auf Relegationsplatz 16 zurück. Schlechter platziert als das Team von "König Otto" sind nur der 1. FC Kaiserslautern (0:4 beim FSV Mainz 05) und der SC Freiburg. Einen Rückschlag im Abstiegskampf kassierte auch der 1. FC Köln beim 0:2 gegen Bayer Leverkusen.

Ausschreitungen nach 4:0 von Mainz gegen Lautern

Beim klaren Derby-Sieg von Mainz gegen Kaiserslautern kam Andreas Ivanschitz erst ab der 76. Minute zum Einsatz, Julian Baumgartlinger blieb nur der Platz auf der Ersatzbank.

Nach der 0:4-Niederlage des 1. FC Kaiserslautern beim FSV Mainz 05 haben Fußballfans beider Clubs am Samstag randaliert.

Mit dem Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray trennte die Polizei die rivalisierenden Gruppen. Nach einer ersten Bilanz seien sechs Busse beschädigt worden, teilte die Polizei in Mainz mit.

Gäste aus Kaiserslautern fühlten sich demnach von Mainzer Fans provoziert und stiegen aus ihren Bussen aus. Daraufhin kam es zu heftigen Auseinandersetzungen.

Bittere Pleite für Bremen

Markus Babbel gelang im dritten Anlauf mit einem 2:1 beim VfL Wolfsburg der erste Erfolg mit 1899 Hoffenheim.

Nürnberg fügte Bremen beim Samstagabendspiel eine bittere 0:1-Heimpleite zu. In einem offenen Spiel vergaben zunächst Hegeler und Pekhart bzw. Pizarro die besten Chancen. Nach der Pause dominierte Bremen. Pizarro traf aber nur die Stange. Auf der anderen Seite schloss Esswein (65.) einen Konter eiskalt ab.

Junuzovic sah Gelb (20.) und spielte bei Werder bis zur 73. Minute. Der eingewechselte Arnautovic (ab 53.) scheiterte mit einer Top-Chance an "Club"-Goalie Schäfer.

Am Sonntag wird die 23. Runde mit den Begegnungen Bayern München (David Alaba) - Schalke 04 (Christian Fuchs) und Borussia Dortmund - Hannover 96 (Emanuel Pogatetz, Daniel Royer, Samuel Radlinger) abgeschlossen.

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