Stuttgart jubelt dank Harnik-Doppelpack

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Martin Harnik hat seinen Ex-Klub Werder Bremen am Freitagabend fast im Alleingang besiegt.

Der ÖFB-Teamstürmer avancierte beim verdienten 4:1-Heimsieg des VfB Stuttgart zum Auftakt der 31. Runde der deutschen Bundesliga mit einem Doppelpack (45.+1, 53.) zum Matchwinner.

Für den 24-Jährigen waren es bereits die Saisontore 16 und 17 und ganz besondere noch dazu, gelangen sie doch gegen Bremen, wo er den echten Durchbruch nicht geschafft hatte.

Harnik verbesserte sich damit vom sechsten bereits auf den vierten Rang der Schützenliste. Nur Bayerns Mario Gomez (25), Schalkes Klaas-Jan Huntelaar (24) und Dortmunds Robert Lewandowski (20) haben mehr Saisontreffer als der 29-fache ÖFB-Teamspieler erzielt.

Ein Schritt näher am Europacup

Die Stuttgarter (49 Punkte) sicherten ihren fünften Platz mit dem dritten Sieg in Folge weiter ab und rückten auch bis auf vier Punkte an den Vierten Borussia Mönchenglabach heran, der erst am Sonntag den 1. FC Köln empfängt.

Der Tabellenachte aus Bremen (42) kassierte hingegen mit dem sechsten sieglosen Spiel in Folge den nächsten Rückschlag im Kampf um die Europacup-Plätze.

Markus Rosenberg brachte die Bremer nach Marin-Flanke mit einem Volley-Abschluss in Führung (25.). Christian Gentner (37.) und eben Harnik (45.+1) sorgten aber noch vor dem Seitenwechsel für die Wende der Schwaben. Harnik vollendete aus kurzer Distanz per Kopf, nachdem Bremen-Goalie Tim Wiese einen Niedermeyer-Kopfball nach Hajnal-Ecke abgewehrt hatte.

Glück beim zweiten Treffer

Nach der Pause stellte Harnik in seinem 80. Bundesligaspiel neuerlich seine Torjägerqualitäten unter Beweis, er drückte eine leicht per Kopf abgefälschte Hajnal-Ecke über die Linie. Der Offensivspieler hatte dabei aber auch Glück, dass sein wohl unabsichtliches Handspiel ungeahndet blieb.

In der 86. Minute bekam Harnik seinen Abschiedsapplaus und der für ihn eingewechselte Cacau sorgte nur drei Minuten später per Kopf für den 4:1-Endstand. Bei den Verlierern spielte Zlatko Junuzovic links im Mittelfeld durch, blieb aber farblos. Sebastian Prödl und Marko Arnautovic fehlten weiterhin verletzungsbedingt.

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