Ein Stück Bundesliga-Geschichte

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Borussia Dortmund hat am Freitagabend im Titelrennen der deutschen Fußball-Bundesliga Punkte liegengelassen.

Der Tabellenführer und Titelverteidiger musste sich in einem denkwürdigen Spiel daheim gegen den VfB Stuttgart nach 2:0-Führung noch mit einem 4:4 (1:0) begnügen.

Damit kann Verfolger Bayern München am Samstag mit einem Derby-Sieg beim 1. FC Nürnberg den Rückstand auf drei Punkte verkürzen.

Führung wechselt hin und her

Vor 80.720 Zuschauern machte Dortmund früh ganz viel Druck. Der VfB konnte sich kaum befreien. Bei einer strittigen Elferszene im Strafraum hatte der Meister aber Glück.

Schließlich brach Shinji Kagawa den Bann (33.), als Jakub Blaszczykowski kurz nach der Pause das 2:0 nachlegte, dachte alles an einen Sieg der Hausherren. (49.)

Nach etwa einer Stunde kam aber der VfB auf Touren und ging nach Toren von Vedad Ibisevic (71.), Julian Schieber (77., 79.), der innerhalb von 99 Sekunden einen Doppelpack schnürte, kurzzeitig sogar 3:2 in Führung.

Signal-Iduna Park bebt ... aber nur kurz

Mats Hummels wird aber in der 81. Minute nicht konsequent genug attackiert und trifft zum 3:3. Ivan Perisic verwandelte nach einer Ecke in der 87. Minute volley und brachte den Signal-Iduna-Park zum Beben.

In der Nachspielzeit rettete Christian Gentner (92.) den Schwaben nach einem Abwehrfehler der Truppe von Jürgen Klopp noch einen Punkt. Martin Harnik blieb eher unauffällig.

Torschuss-Rekord

Insgesamt wurden in dem Spiel 38 Torschüsse verzeichnet - so viele wie in keiner anderen Partie in dieser Saison. VfB-Trainer Bruno Labbadia vermerkte nur kurz: "Geil! Für solche Spiele wird man Trainer."

Dortmund ist nun schon seit 22 Partien bzw. seit einem 1:2 am 18. September des Vorjahres in Hannover in der Bundesliga ohne Niederlage.

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