Bremen fährt nicht zum Urlaubmachen nach München

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Vor Österreichs letztem Länderspiel 2011 in der Ukraine hat er Besserung gelobt, mehr auf dem Rasen statt mit Eskapaden und unbedachten Wortspenden aufzufallen.

Nun rief sich Marko Arnautovic wieder mit großen Tönen und Ankündigungen in Erinnerung.

"Jetzt muss ich mich auch mal mit einem Tor belohnen. Ich hoffe, dass ich es in München klingeln lasse", sagte der Werder-Stürmer vor dem Gastspiel der Bremer am Samstag (15.30 Uhr) in der Münchner Allianz Arena gegen den FC Bayern zur "Bild"-Zeitung.

Chancentod Arnautovic

Der ÖFB-Teamspieler gab in dem Interview zu, dass er zuletzt im Heimspiel (2:0) gegen den VfB Stuttgart zwei hundertprozentige Chancen verjuxt habe und meinte:

"Ich hätte die beiden reinmachen müssen. Aber man kann es ja auch positiv sehen: Ich habe mir zwei gute Chancen erarbeitet. Schlecht war, was ich daraus gemacht habe."

Gegen die Bayern in der 15. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga will er sein Visier besser einstellen.

Er erwartet, dass der Gegner nach zwei Pleiten in Serie gegen Werder mehr als gewöhnlich Gas geben wird, weil der sich nicht ein drittes Mal blamieren will.

Der Angstgegner der Bayern

"Gegen die Bayern sind es immer besondere, spezielle Spiele. In den letzten Partien habe ich gute Leistungen gezeigt. Wir fahren nicht auf Urlaub nach München, wir wollen da was holen", kündigte der 22-Jährige an.

Der Wiener sagt wie vor jedem Spiel, dass der Gegner nie der Favorit ist. "Es sind beides Top-Teams. Die Qualität, in München zu punkten, haben wir. Wir sind ja keine kleinen Kinder, die in München nur ein bisschen spielen wollen."

Die Hanseaten, die neben Arnautovic auch mit Sebastian Prödl zu den Bayern (David Alaba) kommen, sind der Angstgegner der Hausherren, die zuletzt gegen Werder im November 2005 einen Heimsieg gefeiert habe. Die Münchner haben gegen keinen anderen Verein so oft verloren (26-mal).

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