"Spricht nichts dagegen, dass ich Nummer eins bleibe"

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Österreichs Fußball-Teamgoalie Robert Almer hat mit dem deutschen Bundesligisten Hannover 96 einen neuen Arbeitgeber gefunden.

Obwohl der 30-Jährige beim Tabellenzehnten der abgelaufenen Saison vorerst nur als Ersatztormann hinter DFB-Goalie Ron-Robert Zieler fungieren wird, blickt er, vor allem was seine Nationalteam-Karriere betrifft, optimistisch in die Zukunft.

Almer will Nummer eins bleiben

"Ich habe in den vergangenen zwei Jahren auch wenig Spielpraxis bekommen und wurde zur Nummer eins in Österreich. Es spricht nichts dagegen, dass ich es bleibe, wenn meine Leistungen passen", sagte Almer am Montag im Teamcamp der Hannoveraner in Bad Radkersburg.

Er sehe keinen Grund, dass Teamchef Marcel Koller etwas ändere. "Aber entscheiden tut es natürlich er", weiß Almer. Seine Nummer-zwei-Position im Club sieht er dabei nicht problematisch.

"Der argentinische Team-Tormann Sergio Romero ist bei seinem Verein AS Monaco auch nicht erste Wahl. Aber natürlich wird der Druck von der österreichischen Presse groß sein", meinte Almer.

Das ÖFB-Team startet am 8. September mit dem Heimspiel in Wien gegen Schweden in die EM-Qualifikation. "Mit Schweden und Russland haben wir zwei sehr starke Mannschaften als Gegner. Das erste Spiel gegen Schweden wird ein wenig richtungsweisend sein", ist sich der Ex-Cottbus-Schlussmann bewusst.

Positiver Eindruck

Almer profitierte von der Verletzung seines von Rapid zurückgekehrten Landsmannes Samuel Radlinger, der nach einer Trainingsverletzung am Meniskus operiert wurde.

Mit Markus Miller (Meniskus-Operation) ist vorerst ein weiterer Hannover-Tormann nicht einsatzfähig. Im Trainingslager seines Clubs wurde Almer am Montag sehr gut aufgenommen.

"Ich freue mich, wieder im Mannschaftstraining zu stehen. Dass ich die Nummer zwei bin, wird jetzt einmal so bleiben, aber Konkurrenzkampf gehört zum Fußball dazu", so Almer.

Der Routinier geht gelassen an seine Aufgabe heran: "Man muss täglich das Beste geben, und was in der Saison passiert, wird man sehen."

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