Kritik an Pep ist unverständlich

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Alaba: "Wir stehen als Einheit auf dem Platz"

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Der Frühsommer 2016 soll für David Alaba ein arbeitsintensiver werden.

Nach seiner unfreiwilligen Zwangspause im diesjährigen Saisonfinish peilt Österreichs Fußball-Star im kommenden Jahr auf allen Ebenen Großes an.

Mit dem FC Bayern München will Alaba ebenso für Furore sorgen wie mit dem ÖFB-Team bei der EM in Frankreich.

ÖFB-Team eine Einheit

Nach dem 1:0 in Russland ist die Qualifikation für die Europameisterschaft fast geschafft. Der nach seinem im Frühjahr erlittenen Innenbandriss noch nicht voll fitte Alaba verfolgte die Partie in Moskau nur vom Fernseher aus. Dass die Nationalelf auch ohne ihn bestehen kann, war für ihn keine Überraschung.

"Was uns stark macht ist, dass wir als Einheit auf dem Platz stehen, als Mannschaft. Die Stimmung ist immer super, wie wenn wir zusammen aufgewachsen wären. Das zeigen wir auch in den Spielen", meinte Alaba anlässlich seines Besuchs beim Coca-Cola-Cup in Wien am Sonntag. In der Qualifikation gelte es nun weiter, "nicht nachzulassen".

"Alles geben" für Frankreich

"Die EM-Teilnahme wäre nicht nur für mich, sondern für die ganze Mannschaft, das ganze Land großartig. Und dafür geben wir alles", erklärte der Wiener, der auch nicht mit Lob für Teamchef Marcel Koller sparte. Unter dem Schweizer soll der Weg Richtung Spitze künftig weiter gehen: "Wir sind noch nicht am Ende, wir wollen noch besser werden. Wir sind auf einem sehr guten Weg."

Am 5. September geht es für das ÖFB-Team in Wien gegen Moldau. Zwei Monate vorher startet das Fußball-Jahr für Alaba in München. Am 1. Juli versammelt Bayern-Coach Pep Guardiola seine Schützlinge zum Trainingsauftakt. Auch in dieser Saison peilt der deutsche Dominator Großes an.

Neuer Angriff mit Bayern

Statt dem angepeilten Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League blieb den Bayern diesmal "nur" der Meistertitel, das Triple ist aber 2015/16 sicher wieder Thema. "Wir haben einen großartigen Kader mit sehr guten Spielern. Wir wollen diese Saison voll angreifen und es besser machen", meinte Alaba.

Bayerns Sportvorstand Matthias Sammer sah in einem Interview die Spieler ("Wir müssen sie mehr in die Pflicht nehmen") diesbezüglich mehr gefordert. Der vor allem nach dem Aus gegen den FC Barcelona im Champions-League-Halbfinale medial kritisierte Guardiola diene den Profis nicht mehr als Schutzschild, meinte Sammer. Für Alaba war dies nachvollziehbar.

Guardiola ist "Weltklasse"

"Er hat recht, weil wir auf dem Platz stehen. Der Trainer kann ja nicht für uns spielen", meinte Österreichs Sportler des Jahres. "Unser Trainer ist Weltklasse, er weiß was er tut. Wenn wir das umsetzen, können wir erfolgreich sein."

Selbst will Alaba ab 1. Juli voll angreifen. Das Ziel sei, so viele Spiele wie möglich zu bestreiten. "Ich bin ein junger Spieler, das ist mein Anspruch und persönliches Ziel", sagte der ab kommenden Mittwoch 23-Jährige und scherzte: "Ich habe noch viele Jahre vor mir, wo ich es mir dann einteilen kann."

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