Quo vadis, Jimmy und Ümit?

Aufmacherbild
 

"Gespräche gehen in diverse Richtungen"

Aufmacherbild
 

Ausschlafen heißt am Dienstag die Devise für Jimmy Hoffer und Ümit Korkmaz.

Kein Wunder, besiegelte doch ihr Klub Eintracht Frankfurt am Montagabend mit einem 3:0-Sieg bei Alemannia Aachen den sofortigen Wiederaufstieg in die deutsche Bundesliga.

Um kurz nach 22 Uhr begann die Party am Tivoli in Aachen, wo sie in Frankfurt endete, ist offen. Sicherlich wird sie nicht von kurzer Dauer gewesen sein.

Wohin verabschiedet sich Korkmaz?

Vor allem nicht für Korkmaz, der sich nach vier Jahren – mit einem halbjährigen Zwischenstopp in Bochum – aus dem deutschen Finanzzentrum verabschieden wird.

Sein Abschied steht seit geraumer Zeit fest. Der Vertrag des 26-Jährigen läuft nach Saisonende aus und wird nicht verlängert. Nur neun Einsätze konnte der pfeilschnelle Linksfuß 2011/12 verbuchen.

Wohin geht die Reise?

„Die Gespräche gehen in diverse Richtungen“, erklärt sein Berater Max Hagmayr im Gespräch mit LAOLA1.

„Die Türkei ist ein Thema“, bestätigt der Manager des Dribbel-Künstlers. Auch eine Rückkehr nach Österreich ist nicht auszuschließen, aber nur „zu einem Spitzenklub.“

Da käme einerseits Rapid in Frage. Von dort wechselte Korkmaz 2008 nach Hessen. Und wer anderseits österreichischer Spitzenklub sagt, darf Salzburg sowieso nie ausschließen.

Ziel bleibt aber wohl das Ausland.

Bleibt Hoffer in Frankfurt?

Selbiges gilt für Hoffer, dessen Vertragssituation sich anders gestaltet.

Der Stürmer, der diese Saison in 28 Spielen neun Tore erzielte und in Aachen in den Schlussminuten eingewechselt wurde, ist für diese Spielzeit vom SSC Napoli ausgeliehen.

Bei den Italienern hat der 25-Jährige noch einen Vertrag bis 2014, doch der Champions-League-Achtelfinalist hat kein Interesse mehr, den ehemaligen Rapidler zurückzuholen.

Die Eintracht besitzt eine Kaufoption. „Ich werde deswegen in den nächsten Tagen in Frankfurt sein, um Gespräche zu führen“, so Hagmayr.

Hoffer fühlt sich wohl

Ein Verbleib ist im Interesse Hoffers: „Er fühlt sich wohl“, gibt sein Berater preis. Mehr Einsicht will und kann Hagmayr allerdings noch nicht geben.

„Frankfurt besitzt eine Kaufoption, der Rest ist Verhandlungssache“, schildert er die Situation.

Sollten die Eintracht und Trainer Armin Veh, der seinen Vertrag vor dem fixierten Aufstieg noch nicht verlängern wollte, Wert auf eine Weiterverpflichtung legen, wird Napoli definitiv keine Steine in den Weg legen.

Die nächsten Tage und Wochen werden es zeigen. Aktuell steht aber etwas anderes im Vordergrund: Ausschlafen und die nächste Party.

 

Bernhard Kastler

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen