Der Wiener Weg

Es sei erfreulich zu sehen, dass seine Art zu arbeiten auch in Deutschland erfolgreich sei.

"Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass es nicht so falsch ist, wie wir arbeiten. Wir haben einfach versucht, unseren Wiener Weg so zu gehen, wie wir glauben, dass es richtig ist, mit Fußballern umzugehen. Und es ist schön, dass das funktioniert", sagte Stöger, der auch in Köln Manfred Schmid an seiner Seite hat.

Wimmer kennt Erfolgsgeheimnis

Wimmer kennt eines der Erfolgsrezepte seines Coaches.

"Alle Spieler werden von ihm gleich behandelt und haben das Gefühl, dass wir eine Mannschaft sind und jeder Spieler wichtig ist. Er schafft es irgendwie, das Gleichgewicht so zu halten, dass er auch die Spieler, die weniger zum Einsatz kommen, bei Laune hält", analysierte der 21-jährige Oberösterreicher, der seinen Vertrag in Köln am Mittwoch vorzeitig bis 2019 verlängert hat.

Der Saisonstart der Kölner war holprig, in den ersten drei Spielen gab es nur drei Remis. "Es war schwer, aber das Umfeld ist überraschend ruhig geblieben", erinnerte sich Stöger.

In den letzten vier Runden vor der Winterpause zogen seine Schützlinge schließlich der Konkurrenz mit vier Siegen davon. Einen großen Anteil am Erfolg haben auch die Anhänger, das 50.000 Zuschauer fassende RheinEnergieStadion ist oft ausverkauft. "Es ist etwas Außergewöhnliches, deshalb habe ich den Schritt auch gemacht", sagte Stöger.

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