Koller ist Kölns Wunschkandidat

Aufmacherbild
 

1. FC Köln: Nach Schmidt-Absage soll Koller kommen

Aufmacherbild
 

„Meine Zukunft liegt in Salzburg“, ließ RB-Trainer Roger Schmidt am Montag aus dem Urlaub wissen.

Notwendig geworden war dieses Bekenntnis zum heimischen Vize-Meister, weil nach Paderborn und Werder Bremen auch der 1. FC Köln großes Interesse an einer Verpflichtung des 46-Jährigen bekundet hatte.

Sportdirektor Ralf Rangnick bestätigte zwar am Sonntag Gespräche zwischen Schmidt und den Kölnern, betonte aber, dass diese „nicht mehr als informellen Charakter“ gehabt hätten, da der Salzburg-Coach einen Vertrag bis 2014 hat.

Verhandlungen abgebrochen

Am Montag beendete der Zweitligist die Gespräche mit dem zweiten Wunschkandidaten.

„Wir haben die Verhandlungen abgebrochen“, bestätigt Geschäftsführer Alexander Wehrle, dass Schmidt von der Liste gestrichen wurde.

Weil er, so Wehrle, dem Traditionsklub keine Gewissheit geben konnte, ob und wie er in Salzburg aus seinem Vertrag kommt.

Der Podolski-Macher

Der Kölner„Express“ berichtet nun, dass es nur noch zwei aussichtsreiche Kandidaten für den Job gibt – und beide haben eine Österreich-Connection.

Ganz oben am Wunschzettel soll demnach ÖFB-Teamchef Marcel Koller stehen.

Der Schweizer genießt in Deutschland nach wie vor einen guten Ruf – und hat beim 1. FC Köln bereits erfolgreich gearbeitet.

Koller war es auch, der damals Lukas Podolski und Lukas Sinkiewicz zu den Profis holte.

Der 52-Jährige musste aber gehen, nachdem Wolfgang Overrath das Ruder bei den „Geißböcken“ übernahm.

Warten auf ÖFB-Angebot

Im Rahmen eines Benefiz-Spiels traf Koller erst kürzlich auf Ex-Schützling Podolski, Köln-Geschäftsführer Wehrle und Klub-Chef  Werner Spinner.

Zuletzt wurde der Noch-Teamchef, dessen Vertrag beim ÖFB mit Jahresende ausläuft, mit Young Boys Bern in Verbindung gebracht. Koller bestätigte auch Gespräche mit Sportchef Freddy Bickel, sagte schlussendlich aber ab.

Der Schweizer hofft auf ein neues Angebot von ÖFB-Präsident Leo Windtner, der aber das Schweden-Spiel und seine Wiederwahl abwarten möchte.

Die Zeit drängt

Der zweite Kölner Kandidat ist in Wien geboren: Kosta Runjaic, der am Dienstag seinen 42. Geburtstag feierte, feierte in der zweiten und dritten Liga große Erfolge.

So führte er den MSV Duisburg in der letzten Saison als abgeschlagenes Schlusslicht vom letzten noch auf den elften Platz.

Runjaic hat noch Vertrag beim MSV Duisburg – allerdings nur bis der Lizenz-Entzug auch formal feststeht.

Die Kölner jedenfalls drängt die Zeit. Bis zum Trainingsauftakt sind es nur noch sechs Tage – bis dahin möchte man den neuen Trainer präsentieren.

Zum Seitenanfang»
Mehr zum Thema

LAOLA Meins - Tags folgen