Djuricin muss zu den Hertha-Amateuren

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Marco Djuricin war in der Sommerpause ein Thema bei der Wiener Austria.

Dieses hatte sich eigentlich erledigt, das Interesse an dem ÖFB-Stürmer im Dienste der Hertha aus Berlin gab es nicht mehr. Nicht nur, weil die Deutschen keine Wechselerlaubnis gaben.

„Nach unserem Trainingslager hat sich die Situation geändert, denn Harrer und Spiridonovic haben sich aufgedrängt. Sie sind vergleichbar mit Marco“, erklärte Thomas Parits bei LAOLA1 unlängst.

„Wir wollen jetzt aber einen gestandenen Spieler holen. Einen, der in gewissen Ligen seine Tore gemacht hat. Die Leute sollen sagen: Das ist er, der hilft uns gleich weiter“, so der Sport-Vorstand.

Kolportiertes Treffen dementiert

Ein kolportiertes Treffen mit Hertha-Verantwortlichen in deren Trainingslager in Stegersbach vergangene Woche wurde zudem dementiert. Der Käse scheint gegessen. Wenn es so einfach wäre.

Denn das ist es nun nicht mehr.

Denn der 19-Jährige wurde von den Profis des deutschen Bundesliga-Absteigers zu den Amateuren (U23) versetzt. Das gaben die Berliner am Montag bekannt.

Neo-Trainer Jos Luhukay hat, wie angekündigt, den Kader vor Saisonbeginn am Wochenende zu Hause gegen Paderdnborn reduziert.

Neben Djuricin trifft es auch Sebastian Neumann und Fanol Perdedaj sowie die Talente Dorian Diering und Hany Mukhtar. Letztere beiden sollen aber auch regelmäßig mit den Profis mittrainieren.

Wie geht es weiter?

Für den U20-WM-Teilnehmer scheint der Karren in der Haupstadt festgefahren zu sein. In der vergangenen turbulenten Bundesliga-Saison  kam der Stürmer auf nur zwei Einsätze.

Eine Liga tiefer geht es im Gegensatz zu Landsmann Daniel Beichler nun ohne ihn los.

Gut möglich, dass der Wiener vielleicht noch verliehen wird, sein Vertrag läuft bis Sommer 2014.

Die Austria hat sich an und für sich aus dem Rennen genommen. Ob das auch für die veränderte Situation gilt?

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