Wechsel war kein Thema

Die Cottbuser, die sich bis am Sonntag den Feinschliff für die Punktejagd in Belek holten, glauben jedenfalls an die Wende. "Wir ziehen alle an einem Strang, es ist eine Aufbruchsstimmung spürbar, denn wir wollen unser Ziel unbedingt erreichen", sagte Almer.

Vor der schwierigen Aufgabe im Winter davonzulaufen war für den Ex-Austrianer kein Thema. "Im Sommer habe ich mich entschieden, nach Cottbus zu gehen, weil ich da spiele. Im Winter hat es jetzt überhaupt keine Transferüberlegungen gegeben", betonte der Cottbus-Tormann, der im Trainingslager-Hotel "Titanic Deluxe" auf seine Ex-Kollegen von der Wiener Austria traf.

Wie es mit ihm im Sommer weitergeht, hängt vom sportlichen Abschneiden ab, Gedanken macht er sich darüber jetzt keine. "Im Moment konzentriere ich mich nur auf Energie, alles andere ist nebensächlich", sagte Almer, der vertraglich noch bis Sommer 2015 an das Schlusslicht gebunden ist.

Führungsspieler in allen Teams

Der im Sommer 2013 von Fortuna Düsseldorf gekommene Almer hat in Cottbus jedenfalls ein gutes Standing.

Der Goalie, der sich seit einiger Zeit mit Glatze präsentiert, wurde bereits im Sommer in den Mannschaftsrat gewählt und nun am Freitag in Belek als eines von fünf Mitgliedern wiedergewählt.

Auch im Nationalteam spielt der Deutschland-Legionär eine gewichtige Rolle. Auch da hat er ein klares Ziel vor Augen. "Mein Ziel ist natürlich, weiter die Nummer eins zu bleiben und in weiterer Folge erfolgreich in die EM-Qualifikation zu starten", sagte Almer.

Die erste Bewährungsprobe 2014 im Team steht am 5. März im Test-Länderspiel in Klagenfurt gegen Uruguay an.

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