Argentinien in WM-Quali weiter in souveräner Manier

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Argentinien ist auf dem Weg zur Fußball-WM in Brasilien weiter souverän unterwegs.

Lionel Messi und Co. feierten am Freitag in Buenos Aires gegen Venezuela einen klaren 3:0-(2:0)-Erfolg und führen die Tabelle der Südamerika-Qualifikation nach zehn Spielen mit 23 Punkten weiter an.

Gonzalo Higuain mit einem Doppelpack (28., 58.) sowie Barca-Superstar Messi mit einem verwandelten Handelfmeter (44.) sorgten für klare Verhältnisse.

Kolumbien bleibt Argentinien auf den Fersen

Kolumbien (19 Punkte), das ein Spiel weniger ausgetragen hat, hielt den Vier-Punkte-Rückstand auf den Leader mit einem 5:0-(1:0)-Kantersieg gegen Bolivien.

Während der Dritte Ecuador (17) spielfrei war, kam der Vierte Uruguay (13), der momentan im Besitz des letzten fixen Aufstiegs-Tickets ist, gegen Schlusslicht Paraguay über ein 1:1 (0:0) nicht hinaus.

Peru (11) gewann gegen Chile (12) knapp 1:0 (0:0).

Higuain und Messi treffen

Im ausverkauften Estadio Monumental in Buenos Aires waren die Argentinier gegen den Tabellenfünften von Beginn an überlegen, Messi, Higuain und Ezequiel Lavezzi scheiterten allerdings allesamt an Venezuela-Tormann Daniel Hernandez.

So dauerte es bis zur 29. Minute, ehe die "Gauchos" ihre Überlegenheit auch in ein Tor ummünzen konnten.

Higuain war nach einer Kombination von Walter Montillo und Messi mit einem Schuss erfolgreich.

Kurz vor dem Pausenpfiff legte Messi nach einem Handspiel von Gabriel Cichero im Strafraum vom Elfmeterpunkt das 2:0 nach.

Venezuela traute sich nach der Pause etwas mehr zu, blieb aber größtenteils harmlos. Auf der Gegenseite sorgte Real-Madrid-Stürmer Higuain abermals nach Zuspiel von Messi noch für das 3:0 und seinen insgesamt neunten WM-Quali-Treffer.

"Venezuela hat ein gutes, kompaktes Team, aber wir haben sehr gut gespielt, vor allem in der ersten Hälfte", resümierte Argentinien-Trainer Alejandro Sabella.

Kolumbien zieht an Ecuador vorbei

Kolumbien zog an Ecuador vorbei und darf mehr denn je von der ersten WM-Teilnahme seit 16 Jahren träumen.

"Wir müssen ruhig bleiben, dürfen jetzt nicht nervös werden. Wir müssen weiter hart arbeiten", sagte Kolumbien-Teamchef Jose Pekerman.

Mit Macnelly Torres (20.), Carlos Valdez (49.), Teofilo Gutierrez (62.), Radamel Falcao (86.) und Pablo Armero (93.) trugen sich in Barranquilla fünf verschiedene Akteure in die Schützenliste ein.

Uruguay verspielt Sieg

In Montevideo brachte Luis Suarez Uruguay spät (82.) voran und ließ seine Mannschaft auf den ersten Erfolg nach vier sieglosen Partien hoffen.

"Joker" Edgar Benitez sicherte Paraguay nach einem Fehler von Uruguay-Kapitän Diego Lugano vier Minuten vor dem Ende aber noch einen Punktgewinn.

Peru durfte dank eines Treffers von Jefferson Farfan (87.) über einen Heimsieg in Lima gegen Chile jubeln.

Am Dienstag kommt es zu den Duellen Bolivien - Argentinien (La Paz), Venezuela - Kolumbien (Puerto Ordaz), Chile - Uruguay (Santiago) sowie Ecuador gegen Paraguay (Quito).

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