Felipe steht zu seinen Spielern

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Olic trifft trotz Naht am Fuß

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Egal ob aus den Teamcamps, von den Trainigsplätzen, direkt aus dem Stadion oder das Geschehen rundum des Truniers - hier findest du täglich die kuriosesten und wichtigsten WM-Splitter.

Seine Enttäuschung über die Nichtberücksichtigung für die Fußball-WM in Brasilien hat Max Kruse offenbar schnell verarbeitet. Der Profi des deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach spielte stattdessen im Urlaub die WM seines Lebens: Der Deutsche belegte bei einem der zahlreichen Events im Rahmen der World Series of Poker in Las Vegas den dritten Platz und gewann 26.800 Euro.

 

     


Nach dem Debakel des spanischen Fußball-Teams bei der WM in Brasilien hat Spaniens neuer König Felipe VI. dem entthronten Weltmeister seine Unterstützung signalisiert. Der 46-jährige Monarch stellte auf seinem Arbeitstisch im Madrider Zarzuela-Palast eine verkleinerte Nachbildung der WM-Trophäe auf, die Spanien 2010 in Südafrika gewonnen hatte. Dies ist auf Fotos zu sehen, die den König am Freitag bei einem Treffen mit Ministerpräsident Mariano Rajoy zeigen. "Die Geste ist eine klare Botschaft an die Seleccion, mit der der König der Nationalelf nach deren Scheitern in Brasilien seine Unterstützung zum Ausdruck bringen will", schrieb die staatliche Nachrichtenagentur Efe.

 

    


Der Süden Brasiliens gilt als Hochburg der deutschen Einwanderer. Etwa fünf bis zehn Millionen Brasilianer haben deutsche Vorfahren. Der bekannteste Ort dürfte die 1850 von deutschen Einwanderern unter Leitung des Apothekers Hermann Blumenau gegründete Stadt Blumenau sein - dort findet jährlich das zweitgrößte Oktoberfest nach dem Original in München statt. Deutsche Vorfahren haben unter anderen Stararchitekt Oscar Niemeyer (1907-2012), der Juwelier und Gründer des drittgrößten Schmuckimperiums Hans Stern (1922-2007) und das Top-Model Gisele Bündchen.

 

    


Nach den jüngsten tödlichen Angriffen auf ein Dorf in Kenia hat die Regierung die Einwohner aufgefordert, die WM-Spiele zu Hause vor dem Fernseher und nicht in der Öffentlichkeit zu verfolgen. Man solle stark frequentierte und nicht geschützte Plätze meiden, teilte das Innenministerium mit.

 

    


Der brasilianische Team-Tormann Julio Cesar hat eine Lanze für seinen spanischen Kollegen Iker Casillas gebrochen: "Casillas ist ein Tormann, der unseren Respekt verdient. Ich mag es nicht, dass Leute über Fehler sprechen. Das macht mich traurig", sagte Cesar. Casillas habe viele wichtige Auszeichnungen gewonnen und sei bei Real Madrid über viele Jahre ein großartiger Keeper gewesen.

 

    


Der elfjährige Sohn von Julia Cesar versteht auch schon einiges vom Fußball. "Cauet hat mir gesagt: Glückwunsch zum Spiel, du hast zwei gute Paraden gezeigt. Aber der mexikanische Torhüter... Caramba! Der hat ja alles gehalten", erzählte der Brasilien-Team-Tormann, wie der Sohnemann beim 0:0 die Leistung des Vaters und jene von Guillermo Ochoa beurteilte.

 

    


Die Kicker aus Uruguay tragen hautenge hellblaue Leibchen. Was aussieht, wie einmal zu heiß gewaschen, soll in der Hitze Brasiliens helfen: Es "bündelt deine Muskelkraft und sorgt so für explosive Power, Beschleunigung und Ausdauer", beschriebt ein Sportartikelhersteller. Ein Nebeneffekt: Jeder Muskelstrang zeichnet sich durch das dünne Trikot deutlich ab. Kommentare auf Twitter? "Nippelalarm!" und "Textilvergehen: FIFA erkennt Uruguay Sieg ab! Trikots waren nur aufgesprüht".

 

    


Die Stadtverwaltung von Bogota hat am Abend des WM-Spiels Kolumbiens gegen die Elfenbeinküste ein bis Freitagabend gültiges Alkoholverbot verhängt. Nachdem es am Vorabend zu Zusammenstößen von Fans des Clubs Millionarios mit der Polizei gekommen war, schritt Bürgermeister Gustavo Petro ein. "Wir hoffen auf friedliche Feiern. Man muss die Gewalt eindämmen", erklärte der Stadtchef.

 


In Santiago de Chile sind nach dem Sieg des Nationalteams bei der WM gegen Spanien mehr als 500 Busse beschädigt und 41 Fahrer attackiert worden. Bei den ausufernden Feiern profitierten Hooligans von dem Chaos, verwüsteten Busse und griffen Fahrer an. Die betroffene Gesellschaft Transantiago steht wegen überhöhter Preise und schlechtem Service in der Kritik.

 



"Die Teilnahme des Nationalteams an der WM ist ein Ereignis von nationalem Interesse." So begründete Luis Guillermo Solis, der Präsident Costa Ricas, ein Dekret, in dem er den Beamten während der Spiele der Landesauswahl jeweils zwei Stunden frei gab.

 


Der mexikanische Teamchef Miguel Herrera hat die Presse seines Landes mit einem Twitter-Eintrag nach dem 0:0 gegen Brasilien verblüfft. "Super Mexiko und welche Weicheier" schrieb Herrera und begründete das später so: "Das war ein bisschen für unsere Fans, die man trotz Unterzahl oft besser gehört hat als die Brasilianer, und für unsere Spieler für ihre Leistung auf dem Rasen."

 


15 Ureinwohner aus dem Amazonasgebiet durften dank einer Einladung zum Spiel Russland gegen Südkorea ins Stadion von Cuiaba. Nach fünf Stunden auf einem Boot und 13 Stunden im Bus trafen sie in der Pantanal Arena ein. "Ich hätte nie gedacht, dass wir ein WM-Spiel sehen und uns unter Menschen anderer Länder mischen würden", sagte Nedino Maizokie, der Chef der Gruppe.

 


Eine Überraschung erlebte das Wachpersonal eines Gefängnisses in Santiago de Chile bei einer Inspektion vor der WM. Sie entdeckten 170 Flachbildschirme, die Familien den Insassen hatten zukommen lassen. Den Sieg Chiles gegen Spanien feierten Insassen und Wärter gemeinsam, es gab sogar Umarmungen.

 


Der kroatische Stürmer Ivica Olic wusste schon vor dem 4:0-Sieg seines Teams gegen Kamerun, dass es sein Tag werden würde. Mit der Nummer 18 auf dem Rücken traf er im 18. Spiel der WM, das am 18. des Monats um 18.00 Uhr begonnen hatte. "Ich habe Teamchef Niko Kovac schon vor dem Spiel gesagt, dass ich treffen würde." Dabei hatte er sich zuvor an einer Glasscherbe der zerbrochenen Badezimmertür am Fuß verletzt und musste genäht werden.

 


 Die Fußball-Fans der Volksrepublik Kongo stellen die Stromversorgung des afrikanischen Landes mit seinen 65 Millionen Einwohnern auf eine harte Probe. "Die Versorgung hält mit der Nachfrage nicht Schritt", sagte Eric Musanda, der Chef der Elektrizitätsgesellschaft, und wies die Fans an, während des Fernsehens das Licht und den Elektroherd auszuschalten.

 


Rund 200 Fußball-Fans aus Kanada haben wegen verspäteter Ankunft das Match Großbritannien gegen Uruguay verpasst. Die Maschine der Air Canada wurde nach bereits vierstündigem Flug nach Toronto zurückbeordert, weil ein Passagier ohne Sicherheitskontrolle an Bord gelangt war. Bei ihm war alles in Ordnung, doch für das WM-Spiel war es zu spät. "Die Leute haben fast geweint, wir konnten es nicht glauben", sagte Olivier Cullen, einer der Betroffenen.

 


Computer-Hacker haben kurzzeitig die Internetseite des brasilianischen Fußball-Verbandes (CBF) lahmgelegt. Die Techniker konnten die Probleme aber schnell wieder beheben. Das teilte der CBF am Donnerstag mit. Wer hinter dem Angriff stand, ist noch nicht bekannt.

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